Plattenfirma entlässt "KI-Rapper" wegen "rassistischer Stereotype"
Unternehmen experimentieren schon länger mit KI-generierten Inhalten. Das können Chatbots und Avatare sein, doch das Ergebnis ist meist das Gleiche: Schnell kommen die Anbieter darauf, dass das keine gute Idee war. Das gilt auch für "KI-Rapper", wie Capitol Music festgestellt hat.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, bei denen Chatbots für Aufregung gesorgt haben, weil sie sich rassistisch oder auf sonstige Weise inakzeptabel verhalten haben. Das Ergebnis war stets dasselbe: Die Anbieter zogen den Stecker. Dieses Schicksal ist nun auch dem ersten "KI-Rapper" der Welt widerfahren.
FN Meka
Denn wie das Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet, hat Capitol Music Records zu FN Meka die "Beziehungen abgebrochen". Dem war viel Aufregung rund um rassistische Stereotypen zuvor gegangen. Konkret geht es u. a. um die erste Single von FN Meka mit dem Titel "Florida Water".
FN Meka wurde als der erste Augmented-Reality-Popstar der Welt angepriesen, die Kunstfigur hat auch ein Privatleben, das man auf TikTok miterleben kann. Und das kommt auch bestens an, die kurzen computergenerierten Clips haben teilweise mehrere Millionen Abrufe, FN Meka hat auch bereits über zehn Millionen Follower auf dem vor allem bei Jugendlichen beliebten Social Network.
Anfang der Woche übte eine Aktivisten-Gruppe in einem offenen Brief scharfe Kritik: "Es ist eine direkte Beleidigung der schwarzen Gemeinschaft und unserer Kultur. Eine Verschmelzung von groben Stereotypen, von schwarzen Künstlern abgeleiteten Verhaltensweisen und Verunglimpfungen in den Liedtexten. Wir bemängeln das fehlende Bewusstsein dafür, wie beleidigend diese Karikatur ist."
Capitol reagierte umgehend und entließ den KI-Künstler. In einem Statement teilte die Plattenfirma mit: "Wir entschuldigen uns zutiefst bei der schwarzen Gemeinschaft für unsere Unsensibilität, dieses Projekt zu unterzeichnen, ohne genügend Fragen über die Gerechtigkeit und den kreativen Prozess dahinter zu stellen. Wir danken all jenen, die uns in den letzten Tagen konstruktives Feedback gegeben haben. Ihr Beitrag war von unschätzbarem Wert, als wir die Entscheidung trafen, unsere Zusammenarbeit mit dem Projekt zu beenden."
FN Meka
Denn wie das Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet, hat Capitol Music Records zu FN Meka die "Beziehungen abgebrochen". Dem war viel Aufregung rund um rassistische Stereotypen zuvor gegangen. Konkret geht es u. a. um die erste Single von FN Meka mit dem Titel "Florida Water".
FN Meka wurde als der erste Augmented-Reality-Popstar der Welt angepriesen, die Kunstfigur hat auch ein Privatleben, das man auf TikTok miterleben kann. Und das kommt auch bestens an, die kurzen computergenerierten Clips haben teilweise mehrere Millionen Abrufe, FN Meka hat auch bereits über zehn Millionen Follower auf dem vor allem bei Jugendlichen beliebten Social Network.
FN Meka ist voller Klischee
Allerdings gab es zu dieser Social-Media-Darstellung schnell Kritik: So wird einerseits das Aussehen als stereotyp und als "digitales Blackfacing" kritisiert, auf Instagram gab es zudem ein Video zu sehen, in dem FN Meka von einem Polizisten im Gefängnis verprügelt wird, weil er "nicht petzen" wollte.Anfang der Woche übte eine Aktivisten-Gruppe in einem offenen Brief scharfe Kritik: "Es ist eine direkte Beleidigung der schwarzen Gemeinschaft und unserer Kultur. Eine Verschmelzung von groben Stereotypen, von schwarzen Künstlern abgeleiteten Verhaltensweisen und Verunglimpfungen in den Liedtexten. Wir bemängeln das fehlende Bewusstsein dafür, wie beleidigend diese Karikatur ist."
Capitol reagierte umgehend und entließ den KI-Künstler. In einem Statement teilte die Plattenfirma mit: "Wir entschuldigen uns zutiefst bei der schwarzen Gemeinschaft für unsere Unsensibilität, dieses Projekt zu unterzeichnen, ohne genügend Fragen über die Gerechtigkeit und den kreativen Prozess dahinter zu stellen. Wir danken all jenen, die uns in den letzten Tagen konstruktives Feedback gegeben haben. Ihr Beitrag war von unschätzbarem Wert, als wir die Entscheidung trafen, unsere Zusammenarbeit mit dem Projekt zu beenden."
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