CS:GO - Künstliche Intelligenz sperrt Spieler, die sich nicht benehmen
Gamer, die sich in Online-Spielen nicht benehmen können und durch sogenanntes "toxisches Verhalten" auffallen sind alles andere als selten, vor allem dann, wenn es sich um "Profi-Shooter" handelt und die Emotionen hochkochen. In CS:GO ist seit kurzem eine KI dafür zuständig.
Bei Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) geht es oftmals heiß her und entsprechend schnell fallen in Chats unschöne Worte. Toxisches Verhalten wollen die Betreiber solcher Spiele aber nicht haben und versuchen entsprechend, das Geschehen im Auge zu behalten. Das ist allerdings eine Aufgabe, die von Menschen alleine kaum zu bewältigen ist, einfach weil hierfür Heerscharen von Mitarbeitern nötig wären.
Wie PCGamesN berichtet, kommt seit einiger Zeit bei Counter-Strike: Global Offensive eine KI zum Einsatz, die für die Überwachung des Chat-Geschehens zuständig ist. Diese stellt Faceit gemeinsam mit Google und Jigsaw (ehemals Google Labs) bereit und nach den ersten sechs Wochen im Einsatz hat man vor kurzem per Blog eine erste Bilanz gezogen.
Die KI-basierte Überwachung soll auch abschreckende Wirkung haben und diese hat man auch erreicht. Denn dank Minerva konnte man die Anzahl an toxischen Nachrichten um 20 Prozent reduzieren, die Anzahl an einzelnen Spielern, die sie verschickten, fiel um acht Prozent.
Dem Live-Betrieb ist übrigens eine mehrere Monate lange Testphase vorausgegangen, in der "False Postives" eliminiert wurden, denn natürlich wollen die Macher emotionale Äußerungen nicht kategorisch eliminieren.
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Wie PCGamesN berichtet, kommt seit einiger Zeit bei Counter-Strike: Global Offensive eine KI zum Einsatz, die für die Überwachung des Chat-Geschehens zuständig ist. Diese stellt Faceit gemeinsam mit Google und Jigsaw (ehemals Google Labs) bereit und nach den ersten sechs Wochen im Einsatz hat man vor kurzem per Blog eine erste Bilanz gezogen.
Sieben Millionen Chat-Nachrichten
Die KI, die man Minerva getauft hat, überwacht in CS:GO seit Ende August Chat-Nachrichten, insgesamt waren es rund sieben Millionen. Und Minerva hatte auch einiges zu tun, denn die KI hat 90.000 Verwarnungen ausgesprochen, zudem wurden etwa 20.000 Spieler aufgrund schwerer Verstöße gebannt. Erfasst werden hier allerdings nicht nur "toxische" Nachrichten, sondern auch Spam-Inhalte.Die KI-basierte Überwachung soll auch abschreckende Wirkung haben und diese hat man auch erreicht. Denn dank Minerva konnte man die Anzahl an toxischen Nachrichten um 20 Prozent reduzieren, die Anzahl an einzelnen Spielern, die sie verschickten, fiel um acht Prozent.
Dem Live-Betrieb ist übrigens eine mehrere Monate lange Testphase vorausgegangen, in der "False Postives" eliminiert wurden, denn natürlich wollen die Macher emotionale Äußerungen nicht kategorisch eliminieren.
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