Xbox-Chef Spencer plädiert für weniger Plattform-exklusive Spiele
Aktuell versammelt sich die Gaming-Welt auf der Gamescom. Oder besser gesagt: Jene, die den Weg nach Köln auf sich genommen haben. Sony und Nintendo sind nicht dabei, sie überlassen das Feld Microsoft. Dazu passend sprach Phil Spencer über den Stand der Xbox-Dinge.
Phil Spencer ist der oberste Gamer von Microsoft und der 52 Jahre alte Manager ist auch ein gerne gesehener Gesprächspartner. Denn er gilt als charmant und eloquent, über Konkurrenten verliert er selten bis nie ein böses Wort. Das zeigte sich auch im aktuellen Gespräch mit Bloomberg, denn der Chef der Xbox-Sparte sprach über diverse Themen, die die Gaming-Welt und auch Microsoft derzeit bewegen.
Nicht zum ersten Mal rief er die Branche dazu auf, mehr auf Crossplay zu setzen, also der Möglichkeit zum plattformübergreifendem Multiplayer: "Vielleicht kaufst du in deinem Haushalt zufällig eine Xbox und ich eine PlayStation, und unsere Kinder wollen zusammen spielen und können es nicht, weil wir das falsche Stück Plastik gekauft haben, das wir an unseren Fernseher anschließen können", sagt Spencer.
Auch die Exklusivität spielt hier eine Rolle, so Spencer, denn er meint, dass weniger Exklusivspiele langfristig eine gute Sache für die gesamte Industrie seien: "Kurzfristig gibt es vielleicht ein paar Leute in einigen Unternehmen, die das nicht so toll finden. Aber ich denke, wenn wir die Hürde überwunden haben und sehen, wo diese Branche weiter wachsen kann, wird es sich als richtig erweisen."
Das Thema hat in den vergangenen Wochen und Monaten einige Aktualität bekommen, denn Microsoft hat Sony vor einem brasilianischen Gericht vorgeworfen, Spiele bewusst zu blockieren, damit diese nicht für den Game Pass kommen.
Spencer hat auch ein Update zur Übernahme von Activision Blizzard abgegeben und gemeint, dass die behördliche Absegnung derzeit nach Wunsch läuft: "Ich habe ein gutes Gefühl bei den Fortschritten, die wir gemacht haben. Ich habe noch nie ein 70-Milliarden-Dollar-Geschäft abgeschlossen, daher weiß ich nicht, was meine Zuversicht bedeutet ... aber ich kann sagen, dass die Gespräche, die wir geführt haben, positiv zu sein scheinen."
Siehe auch:
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Weniger Exklusivität, mehr Crossplay
Spencer sagte jedenfalls, dass er damit rechnet, dass Plattform-exklusive Spiele etwas sind, was wir in Zukunft "immer seltener" sehen werden. Er hofft, dass die Industrie die Menschen dazu ermuntert, "sicher und inklusiv" zu sein, "egal auf welchem Gerät sie spielen".Nicht zum ersten Mal rief er die Branche dazu auf, mehr auf Crossplay zu setzen, also der Möglichkeit zum plattformübergreifendem Multiplayer: "Vielleicht kaufst du in deinem Haushalt zufällig eine Xbox und ich eine PlayStation, und unsere Kinder wollen zusammen spielen und können es nicht, weil wir das falsche Stück Plastik gekauft haben, das wir an unseren Fernseher anschließen können", sagt Spencer.
Auch die Exklusivität spielt hier eine Rolle, so Spencer, denn er meint, dass weniger Exklusivspiele langfristig eine gute Sache für die gesamte Industrie seien: "Kurzfristig gibt es vielleicht ein paar Leute in einigen Unternehmen, die das nicht so toll finden. Aber ich denke, wenn wir die Hürde überwunden haben und sehen, wo diese Branche weiter wachsen kann, wird es sich als richtig erweisen."
Das Thema hat in den vergangenen Wochen und Monaten einige Aktualität bekommen, denn Microsoft hat Sony vor einem brasilianischen Gericht vorgeworfen, Spiele bewusst zu blockieren, damit diese nicht für den Game Pass kommen.
Spencer hat auch ein Update zur Übernahme von Activision Blizzard abgegeben und gemeint, dass die behördliche Absegnung derzeit nach Wunsch läuft: "Ich habe ein gutes Gefühl bei den Fortschritten, die wir gemacht haben. Ich habe noch nie ein 70-Milliarden-Dollar-Geschäft abgeschlossen, daher weiß ich nicht, was meine Zuversicht bedeutet ... aber ich kann sagen, dass die Gespräche, die wir geführt haben, positiv zu sein scheinen."
Siehe auch:
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