Snapdragon statt Exynos: Galaxy S23 auch in Europa mit Qualcomm-CPU
Samsung bricht im nächsten Jahr wohl endlich mit einer unbeliebten "Tradition": statt in Europa anders als im Rest der Welt wieder einen neuen High-End-Chip aus eigener Produktion in die Top-Smartphones der Galaxy S23-Serie zu pflanzen, kommt künftig wohl weltweit ein Qualcomm-Chip zum Einsatz.
Laut dem bekannten Analysten Ming-Chi Kuo, der seine Beobachtungen mittlerweile nicht mehr für seinen früheren Arbeitgeber TF Securities an dessen Kunden liefert, sondern einfach über Twitter veröffentlicht, setzt Samsung bei den kommenden Top-Smartphones der Galaxy S23-Serie voll auf Qualcomm als Chiplieferanten.
Bisher verwendete Samsung in Europa stets einen hauseigenen Exynos-Chip, während in allen anderen Ländern außer Indien bereits die jeweils aktuellen Top-SoCs von Qualcomm eingesetzt wurden. Weil Samsungs Exynos-Team mit seinen Oberklasse-Chips aber angeblich nicht mehr mit Qualcomm mithalten kann, ändert sich dies jetzt.
Kuo behauptet nun, dass Qualcomm wahrscheinlich zum alleinigen CPU-Lieferanten für das Galaxy S23 und seine teureren Schwestermodelle werden soll, nachdem der US-Chipgigant bisher rund 70 Prozent der Chips für die früheren Top-Smartphones von Samsung beisteuerte. Künftig werde Samsung wohl ausschließlich auf den Snapdragon SM8550 setzen, der bei TSMC im 4-Nanometer-Maßstab gefertigt werden soll.
Der Exynos 2300 könne schlichtweg nicht mithalten, auch weil der Qualcomm-Prozessor mit dem Wechsel von Samsung zu TSMC als Fertiger speziell auf die Produktion bei dem taiwanischen Vertragsproduzenten abgestimmt worden sei. Dadurch würden sich deutlichere Vorteile gegenüber den aktuellen Qualcomm-Topmodellen ergeben. Letztlich werde der nächste High-End-SoC von Qualcomm wohl zum dominierenden Chip der nächsten Generation von Oberklasse-Smartphones, was auch andere Hersteller einschließt, so Kuo weiter.
Bisher verwendete Samsung in Europa stets einen hauseigenen Exynos-Chip, während in allen anderen Ländern außer Indien bereits die jeweils aktuellen Top-SoCs von Qualcomm eingesetzt wurden. Weil Samsungs Exynos-Team mit seinen Oberklasse-Chips aber angeblich nicht mehr mit Qualcomm mithalten kann, ändert sich dies jetzt.
Samsung Exynos 2300 "Quadra" wurde offenbar eingestampft
Entsprechende Spekulationen gibt es schon seit einiger Zeit, war doch vor einigen Wochen zu hören, dass Samsung zwar wieder an einem eigenen High-End-Chip mit dem Codenamen "Quadra" gearbeitet hat, dessen Entwicklung aber mittlerweile gestoppt wurde. Tatsächlich ließ sich anhand von Import-/Export-Datenbanken feststellen, dass die Koreaner einen Chip mit dem Codenamen "Quadra" entwickelten, der die interne Modellnummer S5E9935 trug und wohl als Exynos 2300 vermarktet werden sollte.Kuo behauptet nun, dass Qualcomm wahrscheinlich zum alleinigen CPU-Lieferanten für das Galaxy S23 und seine teureren Schwestermodelle werden soll, nachdem der US-Chipgigant bisher rund 70 Prozent der Chips für die früheren Top-Smartphones von Samsung beisteuerte. Künftig werde Samsung wohl ausschließlich auf den Snapdragon SM8550 setzen, der bei TSMC im 4-Nanometer-Maßstab gefertigt werden soll.
Der Exynos 2300 könne schlichtweg nicht mithalten, auch weil der Qualcomm-Prozessor mit dem Wechsel von Samsung zu TSMC als Fertiger speziell auf die Produktion bei dem taiwanischen Vertragsproduzenten abgestimmt worden sei. Dadurch würden sich deutlichere Vorteile gegenüber den aktuellen Qualcomm-Topmodellen ergeben. Letztlich werde der nächste High-End-SoC von Qualcomm wohl zum dominierenden Chip der nächsten Generation von Oberklasse-Smartphones, was auch andere Hersteller einschließt, so Kuo weiter.
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