Upgrade für Gänsefüßchen: Google-Suchtrick wird jetzt noch besser

Suchwort eingeben, Enter, fertig: so die normale Google-Suche. Doch da gibt es noch einige Möglichkeiten für das gezieltere Finden. Jetzt hat das Unternehmen einen seiner ältesten Such-Tricks noch einmal verbessert. Die Suche mit Gänsefüßchen wird schlauer.

Auf Google deutlich genauer das finden, was man sucht

Wir haben uns wohl alle daran gewöhnt, wie Google auf uns reagiert: Suchwort eingeben, die ersten Ergebnisse sind Anzeigen, ist das gewünschte nicht unmittelbar darunter zu finden, wird oft neu gesucht. Schon seit Jahren erlaubt es Google aber auch, ganz gezielt nach Begriffen und Phrasen zu suchen, die auf Webseiten vorkommen, wenn man diese in Anführungszeichen einschließt. Jetzt wird diese Zitat-Suche noch einmal entscheidend verbessert. Google-Suche mit Anführungszeichen Suche mit Anführungszeichen jetzt besser Denn bisher konnte diese Art der Suche die Nutzer zwar auf die passenden Webseiten lenken, die ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Phrase erwähnen. Allerdings lieferte Google keine Information, wo auf der Webseite der Textbaustein zu finden ist. Genau hier setzt man jetzt an: "Die Snippets, die wir in den Suchergebnissen anzeigen (d. h. der Text, den Sie zur Beschreibung von Webinhalten sehen), werden um die Stellen herum gebildet, an denen ein zitiertes Wort oder ein Satz in einem Webdokument vorkommt", so die Entwickler im Blogpost.


Google weist mit Nachdruck darauf hin, dass diese Vorschau nicht immer mit sinnvollem Inhalt gefüttert werden kann, beispielsweise, wenn Worte oder Phrasen in Menüs verwendet werden. Anhaltendes Feedback der Community und eine Analyse des Suchverhaltens habe aber gezeigt, dass es vor allem darauf ankommt, leicht erkennbar zu machen, wo das zitierte Material auf einer Seite vorkommt.

Einige Hinweise

Für alle, die mit Zitaten ihre Google-Suche verfeinern wollen, liefert das Unternehmen dann noch einige wichtige Hinweise:

  • Zitatsuchen können Inhalten umfassen, die auf der Seite nicht ohne Weiteres sichtbar sind, das trifft zum Beispiel auf Meta-Beschreibungs-Tags, Bildbeschreibungen, Text in der URL und von externen Seiten eingebaute Inhalte zu.
  • Auch wenn Google Seiteninhalte regelmäßig neu erfasst, kann zitiertes Material in der Zwischenzeit wieder gelöscht worden sein. Hier hilft dann der Umweg über die Cache-Kopie von Google oder Dienste wie die Wayback Machine.
  • Einige Satzzeichen werden von Google als Leerzeichen interpretiert. Eine Suche nach "don't doesn't" führt dazu, dass Inhalte angezeigt werden, die alle diese Buchstaben in dieser Reihenfolge enthalten: don't, doesn't, don't / doesn't, don't - doesn't
  • Liegen mehrere Treffer zu Zitaten zu weit auseinander, wählt Google für die Vorschau den Eintrag, der am relevantesten erscheint.
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