Desire 22 Pro: HTC bringt erstes Smartphone mit Fokus auf "Metaverse"
HTC ist wieder da. Der taiwanische Smartphone-Pionier vergangener Jahrzehnte rafft sich nach knapp 1,5 Jahren wieder auf und bringt tatsächlich ein neues Smartphone. Dabei sucht man wieder die Nische, dieses Mal im sogenannten "Metaverse" inklusive NFT- und Crypto-Anbiederung.
HTC hat mit dem Desire 22 Pro heute sein erstes neues Smartphone enthüllt, seit man im Januar 2021 den Vorgänger präsentierte, bei dem man noch nicht versuchte, ausgesprochen durchschnittliche Hardware durch die Installation von bestimmten Apps aus der Nische des sogenannten Web3 oder auch Metaverse und Crypto- bzw. NFT-Ausrichtung als etwas Besonderes zu vermarkten.
HTC Desire 22 Pro 5G
Eigentlich ist das HTC Desire 22 Pro 5G ein ganz normales Mid-Range-Modell
Die seit Monaten gehegten Hoffnungen auf ein High-End-Gerät, die HTCs Management mehrfach durch eigene Äußerungen befeuerte, werden also mal wieder enttäuscht. Stattdessen versucht HTC sein Glück am Rand des Marktes bei den sogenannten "Zukunftstechnologien".
HTC liefert alles mit, was NFT- & Crypto-Bros so brauchen
Abseits der Versuche, auf zweifelhafte "neue" Technologien zu setzen, ist das HTC Desire 22 Pro für ein Mid-Range-Smartphone aber immerhin ganz gut ausgestattet. Es bietet ein 6,6 Zoll großes LCD mit bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Auflösung von 2412 x 1080 Pixeln. Das Panel hat links oben ein Loch, in dem HTC eine Frontkamera mit immerhin 32 Megapixeln Auflösung unterbringt.
Letzteres liegt aber vor allem am hier verwendeten Qualcomm Snapdragon 695 5G, denn diese Mittelklasse-Plattform des US-Chipzulieferers dürfte dank nur noch sechs Nanometern Strukturbreite und seinen sechs Stromspar-Kernen recht sparsam arbeiten. Leistungswunder darf man mit nur zwei High-End-Cores hingegen eher nicht erwarten. HTC kombiniert den Qualcomm-Achtkerner mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 GB internem Flash-Speicher.
Zu welchen Preisen man das HTC Desire 22 Pro 5G mit dem ab Werk installierten Android 12 und den diversen Metaverse-Optimierungen des Herstellers erwerben kann, ist derzeit noch unklar. Zunächst dürfte das Gerät in Taiwan auf den Markt kommen, bevor dann vereinzelte internationale Märkte bedient werden. Ob HTC jemals wieder in der technischen Oberklasse der Smartphone-Welt mitmischen will, bleibt angesichts des Desire 22 Pro und seiner ausdrücklichen Durchschnittlichkeit dann leider doch weiter offen.
HTC Desire 22 Pro 5G
Metaverse-Optimierung soll Mittelklasse-Hardware attraktiv machen
Das Desire 22 Pro wird von HTC zwar in Verbindung mit dem hauseigenen Virtual-Reality-Viewer als VR-optimiertes Smartphone vermarktet und soll zusammen mit der Viverse genannten hauseigenen Community inklusive dazugehöriger App einen einfachen Einstieg in das "Metaverse" bieten, ist aber am Ende ein stinknormales Mittelklasse-Smartphone.
Eigentlich ist das HTC Desire 22 Pro 5G ein ganz normales Mid-Range-Modell
Die seit Monaten gehegten Hoffnungen auf ein High-End-Gerät, die HTCs Management mehrfach durch eigene Äußerungen befeuerte, werden also mal wieder enttäuscht. Stattdessen versucht HTC sein Glück am Rand des Marktes bei den sogenannten "Zukunftstechnologien".
Beim Kauf gibt es ein NFT-Geschenk dazu
Wer ein HTC Desire 22 Pro kauft, bekommt sogar ein exklusives NFT-Geschenk, heißt es. Außerdem kann man auf einer eigenen App des Herstellers die Welt der sogenannten digitalen Güter in Form von NFT-Kunst erkunden oder eben mit Kryptowährungen hantieren, denn auch dafür legt HTC eine eigene App bei.
HTC liefert alles mit, was NFT- & Crypto-Bros so brauchen
Abseits der Versuche, auf zweifelhafte "neue" Technologien zu setzen, ist das HTC Desire 22 Pro für ein Mid-Range-Smartphone aber immerhin ganz gut ausgestattet. Es bietet ein 6,6 Zoll großes LCD mit bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Auflösung von 2412 x 1080 Pixeln. Das Panel hat links oben ein Loch, in dem HTC eine Frontkamera mit immerhin 32 Megapixeln Auflösung unterbringt.
Gute, aber alles andere als überragende Mittelklasse-Ausstattung
Auf der Rückseite sitzt ein Kameramodul mit drei Sensoren, wobei die Hauptkamera mit 64 Megapixeln arbeitet und dank f/1.79-Blende recht viel Licht einfangen dürfte. Hinzu kommen auch noch eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkel- sowie eine 5-Megapixel-Kamera, die man vermutlich für Tiefeneffekte nutzt. Der Akku des Geräts ist mit 4520mAh für ein Smartphone dieser Größe ausreichend groß und sollte recht ordentliche Laufzeiten erreichen.Letzteres liegt aber vor allem am hier verwendeten Qualcomm Snapdragon 695 5G, denn diese Mittelklasse-Plattform des US-Chipzulieferers dürfte dank nur noch sechs Nanometern Strukturbreite und seinen sechs Stromspar-Kernen recht sparsam arbeiten. Leistungswunder darf man mit nur zwei High-End-Cores hingegen eher nicht erwarten. HTC kombiniert den Qualcomm-Achtkerner mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 GB internem Flash-Speicher.
Zu welchen Preisen man das HTC Desire 22 Pro 5G mit dem ab Werk installierten Android 12 und den diversen Metaverse-Optimierungen des Herstellers erwerben kann, ist derzeit noch unklar. Zunächst dürfte das Gerät in Taiwan auf den Markt kommen, bevor dann vereinzelte internationale Märkte bedient werden. Ob HTC jemals wieder in der technischen Oberklasse der Smartphone-Welt mitmischen will, bleibt angesichts des Desire 22 Pro und seiner ausdrücklichen Durchschnittlichkeit dann leider doch weiter offen.
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