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Jupiter hat Baby-Planeten verschlungen, um schnell zu wachsen
Die NASA-Sonde Juno ermöglicht erstmals einen Blick in die Gasschichten des Jupiter. Und dort fanden sich die Überreste einer ganzen Reihe von Baby-Planeten, die sich der Riese vor geraumer Zeit einverleibt hat.
Der größte Planet unseres Sonnensystems gibt seine Geheimnisse nur langsam preis. Mit den üblichen Teleskopen können wir nur die Wolken der oberen Atmosphäre sehen und analysieren - und diese versperren dann den Blick in die tieferen Regionen der gigantischen Gaskugel. Seit einigen Jahren umkreist aber nun die Juno-Sonde der NASA den Jupiter und dringt mit ihren Instrumenten tiefer vor.
Die Sonde Juno am Jupiter
"Jupiter war einer der ersten Planeten, der sich bildete, und zwar in den ersten paar Millionen Jahren, als sich das Sonnensystem vor etwa 4,5 Milliarden Jahren formte", erklärte die leitende Forscherin Yamila Miguel, Astrophysikerin an der Universität Leiden in den Niederlanden, gegenüber dem US-Magazin Live Science. "Wir wissen jedoch so gut wie nichts Sicheres darüber, wie er sich gebildet hat."
Die Analysen weisen aufgrund der chemischen Zusammensetzung allerdings darauf hin, dass sich hier keineswegs halbwegs gleichförmig kosmischer Staub verdichtete. Die Strukturen machen eher den Eindruck, dass Jupiter sein frühes Wachstum schnell vorangetrieben hat, indem er Planetesimale, also die Vorläufer und Bausteine von Planeten, wie auch junge Planeten selbst in der Nähe seines eigenen Orbits abgegriffen und sich selbst hinzugefügt hat. Erst so konnte der heutige Kern ausreichend Gravitationskraft entwickeln, um auch noch die riesigen Mengen Gas einzufangen, die das heutige Bild des Planeten prägen.
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Die Sonde Juno am Jupiter
"Jupiter war einer der ersten Planeten, der sich bildete, und zwar in den ersten paar Millionen Jahren, als sich das Sonnensystem vor etwa 4,5 Milliarden Jahren formte", erklärte die leitende Forscherin Yamila Miguel, Astrophysikerin an der Universität Leiden in den Niederlanden, gegenüber dem US-Magazin Live Science. "Wir wissen jedoch so gut wie nichts Sicheres darüber, wie er sich gebildet hat."
Des Jupiters Kern
Juno misst daher mit hoher Genauigkeit die Gravitations-Felder, mit denen Jupiter in Wechselwirkung mit anderen Objekten tritt. Anhand derer können auch Masse-Konzentrationen in und unter undurchsichtigen Gaswolken festgestellt werden. Insbesondere dringt man so bis zum Kern vor, von dem man bereits vermutet, dass er fest ist - wobei dieser Bereich voller schwerer Elemente lediglich eine relativ kleine Kugel tief im Inneren des Gasriesen ausmacht.Die Analysen weisen aufgrund der chemischen Zusammensetzung allerdings darauf hin, dass sich hier keineswegs halbwegs gleichförmig kosmischer Staub verdichtete. Die Strukturen machen eher den Eindruck, dass Jupiter sein frühes Wachstum schnell vorangetrieben hat, indem er Planetesimale, also die Vorläufer und Bausteine von Planeten, wie auch junge Planeten selbst in der Nähe seines eigenen Orbits abgegriffen und sich selbst hinzugefügt hat. Erst so konnte der heutige Kern ausreichend Gravitationskraft entwickeln, um auch noch die riesigen Mengen Gas einzufangen, die das heutige Bild des Planeten prägen.
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