Initiative gegen Elektroschrott:
Vodafone recycelt Millionen Handys
Vodafone startet unter dem Motto "One for One" eine neue Initiative gegen Elektroschrott. Dabei will der Netzbetreiber für jedes verkaufte Handy ein altes Gerät aus Entwicklungsländern in den Recycling-Kreislauf zurückbringen - bis zu einer Million Handys pro Jahr.
In Zusammenarbeit mit "Closing the Loop", dem laut Vodafone führenden Anbieter von Elektroschrott-Recycling, sollen die Handys und Smartphones aus Ländern ohne sichere Recycling-Strukturen fachmännisch zurückgebaut werden. In Deutschland will das Unternehmen zudem seine Repair-, Re-Trade- und Recycling-Services optimieren, um für einen längeren Lebenszyklus und einen geschlossenen Kreislauf von Smartphones zu sorgen.
Vodafone sagt: "Einerseits landen die eingesammelten Handys nicht auf Mülldeponien, wo Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen beispielsweise durch Verbrennung Menschen und Umwelt vergiften, sondern werden fachmännisch recycelt. Andererseits gelangen wertvolle Rohstoffe und seltene Erden wie Gold, Silber, Kupfer und Kobalt wieder in den Kreislauf und müssen nicht auf soziale und ökologische Kosten abgebaut werden."
Weiterhin lässt der Netzbetreiber durchblicken, dass auch in Deutschland Elektroschrott ein wachsendes Problem sei. Jeder Bürger soll statistisch gesehen mehr als zehn Kilogramm Elektroschrott pro Jahr produzieren. Weniger als 40 Prozent davon werden derzeit fachgerecht recycelt. Zudem sollen über 200 Millionen Smartphones ungenutzt in deutschen Schubladen liegen. Vodafone bietet dahingehend den "GigaGreen Re-Trade"-Service zur Inzahlungnahme alter Handys zu einem garantierten Preis an. Bisher ist der Service allerdings auf Vodafone-Mobilfunkkunden beschränkt.
Siehe auch:
Vodafone erklärt seine Services zur Vermeidung von Elektroschrott
Vodafone sagt: "Einerseits landen die eingesammelten Handys nicht auf Mülldeponien, wo Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen beispielsweise durch Verbrennung Menschen und Umwelt vergiften, sondern werden fachmännisch recycelt. Andererseits gelangen wertvolle Rohstoffe und seltene Erden wie Gold, Silber, Kupfer und Kobalt wieder in den Kreislauf und müssen nicht auf soziale und ökologische Kosten abgebaut werden."
Weiterhin lässt der Netzbetreiber durchblicken, dass auch in Deutschland Elektroschrott ein wachsendes Problem sei. Jeder Bürger soll statistisch gesehen mehr als zehn Kilogramm Elektroschrott pro Jahr produzieren. Weniger als 40 Prozent davon werden derzeit fachgerecht recycelt. Zudem sollen über 200 Millionen Smartphones ungenutzt in deutschen Schubladen liegen. Vodafone bietet dahingehend den "GigaGreen Re-Trade"-Service zur Inzahlungnahme alter Handys zu einem garantierten Preis an. Bisher ist der Service allerdings auf Vodafone-Mobilfunkkunden beschränkt.
Viele Netzbetreiber informieren durch "Eco Rating"
Abschließend versucht Vodafone mit einem so genannten "Eco Rating" beim Smartphone-Kauf für mehr Transparenz in Hinsicht auf die Nachhaltigkeit zu sorgen. Dabei handelt es sich um ein weltweit einheitliches Kennzeichnungssystem, das Aufschluss über die Umweltverträglichkeit neuer Smartphones geben soll. Seit Mai 2021 wird das Label auch von der Deutschen Telekom und der Telefónica (O2) genutzt.Siehe auch:
- Mehr Daten, 5G-Netz & Unlimited: Vodafone wertet Prepaid-Tarife auf
- Pandemie und Internet-Boom zwingen Vodafone zu Shop-Schließungen
- Ansturm auf 9-Euro-Ticket: Vodafone rüstet Netz an Bahnhöfen auf
- Vodafone verurteilt: Wucher beim Schadensersatz für Miet-Router
- Telekom liegt bei unabhängigem 5G-Netztest deutlich vor Vodafone & O2
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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