Prognose: Schnelles Internet wird bald teurer, kleine Anbieter sterben
Nutzer von Telekommunikationsdienstleistungen sind schon sehr lange steigende Leistung und sinkende Preise gewöhnt. Jetzt deutet sich an, dass es wohl teurer wird. Die Glasfasernetzbetreiber warnen vor Kostensteigerungen und bitten die Provider, die Preisschraube zu drehen.
Erster Grund ist hier natürlich der Inflationsdruck, der auch an der Breitband-Branche nicht spurlos vorbeigeht. Jürgen Hansjosten, Geschäftsführer des Infrastrukturfonds Infrafiber, verweist hier vor allem auch auf die gestiegen Kosten im Ausbau, hier wird für nächstes Jahr eine zweistellige Inflationsrate erwartet. Es gäbe daher einen "Zwang", die Preise nach oben zu schrauben.
Sehr direkte Worte findet auch Stefan Holighaus, Mitglied der Geschäftsleitung des Glasfaseranbieters DNS:NET. Dass sich die gestiegenen Kosten in Betrieb und Bau in steigende Endverbraucherpreise umschlagen, sei in der aktuellen Lage nur noch "eine Frage der Zeit". Seine Prognose: Ein großer Provider werde den ersten Schritt wagen, den würden dann erst einmal "alle verprügeln", drei Monate später sei die gesamte Branche dann auf dem höheren Niveau angekommen.
Gleich mehrere Teilnehmer der Konferenz verweisen auf große Sorgen in Bezug auf die ambitionierten politischen Pläne zum beschleunigten Breitbandausbau. Dies könne mit sich bringen, dass Glasfasernetzbetreiber um die schon jetzt knappen Fachkräfte im Bereich Bau und Zulassung noch stärker ringen, was wiederum Verzögerungen befördern kann.
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Breitband wird in allen Bereichen teurer, auch beim Kunden
Seit 1997, mit Ausnahme von 2002, sind die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen in Deutschland im Vergleich mit dem Vorjahr immer gefallen. Jetzt ist von den Fiberdays 22 des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko) in Wiesbaden aber ein deutliches Alarm-Signal zu hören. Wichtige Glasfasernetzbetreiber sind sich laut Bericht von heise in ihrer Prognose einig: Wer schnelles Internet will, wird in den kommenden Monaten mehr dafür bezahlen müssen. Infografik Breitbandausbau: Versorgung mit schnellem Internet kommt in Fahrt
Erster Grund ist hier natürlich der Inflationsdruck, der auch an der Breitband-Branche nicht spurlos vorbeigeht. Jürgen Hansjosten, Geschäftsführer des Infrastrukturfonds Infrafiber, verweist hier vor allem auch auf die gestiegen Kosten im Ausbau, hier wird für nächstes Jahr eine zweistellige Inflationsrate erwartet. Es gäbe daher einen "Zwang", die Preise nach oben zu schrauben.
Sehr direkte Worte findet auch Stefan Holighaus, Mitglied der Geschäftsleitung des Glasfaseranbieters DNS:NET. Dass sich die gestiegenen Kosten in Betrieb und Bau in steigende Endverbraucherpreise umschlagen, sei in der aktuellen Lage nur noch "eine Frage der Zeit". Seine Prognose: Ein großer Provider werde den ersten Schritt wagen, den würden dann erst einmal "alle verprügeln", drei Monate später sei die gesamte Branche dann auf dem höheren Niveau angekommen.
Prognose Anbietersterben
Die Fiberdays 22 liefern noch viele weitere interessante Prognosen. Soeren Wendler, Verkaufsleiter der Deutschen Giganetz sieht über die kommende Jahre starke Anzeichen für eine "Konsolidierung" im Markt. Einfach formuliert: Er rechnet kleinen Regional-Anbietern und Stadt-Netzen keine großen Chancen zu, "Flickenteppichnetze werden sich nicht mehr tragen", zitiert heise Wendler.Gleich mehrere Teilnehmer der Konferenz verweisen auf große Sorgen in Bezug auf die ambitionierten politischen Pläne zum beschleunigten Breitbandausbau. Dies könne mit sich bringen, dass Glasfasernetzbetreiber um die schon jetzt knappen Fachkräfte im Bereich Bau und Zulassung noch stärker ringen, was wiederum Verzögerungen befördern kann.
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