Günstigere Preise? Den Notebook-Herstellern laufen bald die Lager über
Durch den massiven Inflationsdruck entsteht bei vielen Notebook-Herstellern derzeit ein Problem: sie haben zu viele Geräte auf Lager. Für die Kunden könnte dies bedeuten, dass die Anbieter bald mit mehr oder weniger großen Preisnachlässen locken müssen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, ist laut dem Chef des PC-Herstellers Acer Jason Chen bereits jetzt eine Situation entstanden, in der das Angebot von Notebooks im Markt die Nachfrage übersteigt. Die Hersteller haben also mehr Geräte in ihren Lagern liegen als der Markt derzeit überhaupt nachfragt.
Chen zufolge lässt sich bisher schlecht einschätzen, ob sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte aus Sicht der Hersteller noch einmal verbessern wird. Derzeit habe man nicht mehr das Problem, nicht genügend Komponenten, Chips und andere Bauteile zu bekommen. Stattdessen entwickle sich die durch die Inflation entstehende wirtschaftliche Rezession aktuell zum Hauptproblem.
Bei den Vertragsfertigern wie Quanta und Compal, die die Produktion der meisten Notebooks im Auftrag der großen Markenanbieter übernehmen, erholt man sich zwar derzeit noch von den durch die massiven Lockdown-Maßnahmen in China verursachten Problemen, doch rechnen auch die ODMs damit, dass in diesem Jahr kein großes Wachstum der Stückzahlen mehr zu erwarten ist.
Um durch überfüllte Lager nicht unter Druck zu geraten, versuchen die PC-Markenanbieter jetzt verstärkt, die Produktionsmengen an die Marktlage anzupassen. Nur so können sie verhindern, dass sich die Situation, in der das Angebot die Nachfrage übersteigt, weiter verschärft, heißt es.
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Chen zufolge lässt sich bisher schlecht einschätzen, ob sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte aus Sicht der Hersteller noch einmal verbessern wird. Derzeit habe man nicht mehr das Problem, nicht genügend Komponenten, Chips und andere Bauteile zu bekommen. Stattdessen entwickle sich die durch die Inflation entstehende wirtschaftliche Rezession aktuell zum Hauptproblem.
Es dauert immer länger, bis fertige Geräte die Lager verlassen
Bei HP warnte man jüngst ebenfalls davor, dass die Nachfrage aus dem Endkundenbereich massiv nachgelassen hat. Bei ASUS, Gigabyte und MSI sieht die Lage angeblich ähnlich aus, so dass inzwischen deutlich mehr Zeit vergeht, bis ein fertiges Produkt die Lager der Hersteller verlässt. Dementsprechend steigen die Lagerbestände immer weiter, weil die Hersteller ihre Produkte nicht mehr so schnell loswerden können.Bei den Vertragsfertigern wie Quanta und Compal, die die Produktion der meisten Notebooks im Auftrag der großen Markenanbieter übernehmen, erholt man sich zwar derzeit noch von den durch die massiven Lockdown-Maßnahmen in China verursachten Problemen, doch rechnen auch die ODMs damit, dass in diesem Jahr kein großes Wachstum der Stückzahlen mehr zu erwarten ist.
Um durch überfüllte Lager nicht unter Druck zu geraten, versuchen die PC-Markenanbieter jetzt verstärkt, die Produktionsmengen an die Marktlage anzupassen. Nur so können sie verhindern, dass sich die Situation, in der das Angebot die Nachfrage übersteigt, weiter verschärft, heißt es.
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