Spider-Man wäre fast Microsoft- und Xbox-exklusiv geworden
Die Spider-Man-Reihe wird heutzutage nicht nur mit Marvel assoziiert, sondern auch mit Sony. Das liegt einerseits an den Kinofilmen, für die Sony Pictures verantwortlich ist, andererseits an den dazugehörigen Games. Doch letzteres wäre fast anders gekommen.
Spider-Man und Sony ist eine Kombination, die man sich schon längst nicht mehr anders vorstellen kann. Grund dafür ist, dass der japanische Elektronik- und Medienriese die Rechte an Spider-Man gekauft hat, und zwar als der Marvel-Verlag in Geldnöten steckte. Damals war auch noch nicht ansatzweise absehbar, welche Rolle Superhelden-Filme einmal spielen werden.
Denn wie VGC im Buch The Ultimate History of Video Games, Volume 2 entdeckt hat, wird darin beschrieben, wie nach 14 Jahren die Activision-Ära der Spider-Man-Spiele zu Ende gegangen ist. Jay Ong, Executive Vice President bei Marvel Games, kam nämlich zur Einsicht, dass Activision nicht genug aus der Marke heraushole. Kein Wunder: Der 2014 veröffentlichte The Amazing Spider-Man 2 wurde in der Fachpresse gnadenlos verrissen.
Sony indes war aufgeschlossener und Ong erinnert sich: "Ich sagte: 'Wir träumen davon, dass es möglich ist, dass wir Arkham (Anm.: also die Batman-Games) schlagen und mindestens ein Spiel haben, vielleicht sogar mehrere Spiele, die die Akzeptanz der Plattform fördern könnten'."
Sony sagte zu und beauftragte damit das angesehene unabhängige Studio Insomniac Games. Dort war man sofort begeistert, ein Spiel mit einem der bekanntesten Comic-Helden aller Zeit entwickeln zu dürfen - der Rest ist sicherlich PlayStation- und Videospielgeschichte.
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Denn wie VGC im Buch The Ultimate History of Video Games, Volume 2 entdeckt hat, wird darin beschrieben, wie nach 14 Jahren die Activision-Ära der Spider-Man-Spiele zu Ende gegangen ist. Jay Ong, Executive Vice President bei Marvel Games, kam nämlich zur Einsicht, dass Activision nicht genug aus der Marke heraushole. Kein Wunder: Der 2014 veröffentlichte The Amazing Spider-Man 2 wurde in der Fachpresse gnadenlos verrissen.
Marvel wollte mehr als lieblose Lizenzumsetzungen
Ong war stinksauer und begab sich auf die Suche nach einem Publisher, der sich nicht mit "miesen Lizenzspielen" zufrieden gibt und die Marke als langfristige Investition betrachtet. Nintendo schied von Anfang an aus, weil sich die Japaner vor allem auf die eigenen Figuren konzentrierten. Er trat auch an Microsoft heran, doch auch dort gab es eine Absage: Microsoft wollte sich ebenfalls auf Entwicklungen eigner Marken fokussieren.Sony indes war aufgeschlossener und Ong erinnert sich: "Ich sagte: 'Wir träumen davon, dass es möglich ist, dass wir Arkham (Anm.: also die Batman-Games) schlagen und mindestens ein Spiel haben, vielleicht sogar mehrere Spiele, die die Akzeptanz der Plattform fördern könnten'."
Sony sagte zu und beauftragte damit das angesehene unabhängige Studio Insomniac Games. Dort war man sofort begeistert, ein Spiel mit einem der bekanntesten Comic-Helden aller Zeit entwickeln zu dürfen - der Rest ist sicherlich PlayStation- und Videospielgeschichte.
Siehe auch:
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