Tesla fliegt aus dem Nachhaltigkeits-Index - Musk ist nicht begeistert
Der Elektroauto-Hersteller Tesla gehört nicht mehr zum Kreis der 500 Unternehmen, deren Aktien als besondere Geldanlage mit nachhaltigem Charakter gelten. Elon Musk ist natürlich nicht gerade erfreut - teils auch mit nachvollziehbaren Gründen.
Der Aktienindex S&P 500 ESG wird von S&P Dow Jones Indices zusammengestellt und bewertet Unternehmen nicht nach rein wirtschaftlichen Kriterien. Wichtige Faktoren sind dem Namen nach auch Environmental, Social und Governance. Es geht also um Umweltfreundlichkeit, soziale Verantwortung und verantwortungsvolle Unternehmensführung.
Tesla war bisher in dem Index enthalten, da sich das Unternehmen als wichtiger Anbieter zur Umsetzung der Energiewende präsentiert. Allerdings zeigt sich nun, dass dies allein eben nicht genügt, um einen festen Platz im S&P 500 ESG zu bekommen. Denn die Wertung, die zur Aufnahme führt, beinhaltet eben auch Faktoren, in denen Tesla nicht gerade glänzen kann, wie S&P Dow Jones Indices in einer Stellungnahme erklärte. Infografik: Ist Tesla fahren wirklich besser für die Umwelt?
Tesla-Gründer Elon Musk kritisierte die Zusammenstellung der Firmengruppe trotzdem als von Grund auf fehlerbehaftet. Denn es sei schon seltsam, dass Tesla mit seinem Elektromobilitätskonzept und der damit verbundenen Produktion von Solaranlagen nicht mehr im Nachhaltigkeits-Index steht, der Ölkonzern ExxonMobil hingegen schon. Diese Kritik wird auch von verschiedenen Experten auf dem Gebiet geteilt. Auch von diesen gibt es bereits länger den Vorwurf, dass Greenwashing, also vermeintlich positive Maßnahmen, die aber hauptsächlich dem Marketing dienen, viel zu hoch bewertet werden.
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Tesla war bisher in dem Index enthalten, da sich das Unternehmen als wichtiger Anbieter zur Umsetzung der Energiewende präsentiert. Allerdings zeigt sich nun, dass dies allein eben nicht genügt, um einen festen Platz im S&P 500 ESG zu bekommen. Denn die Wertung, die zur Aufnahme führt, beinhaltet eben auch Faktoren, in denen Tesla nicht gerade glänzen kann, wie S&P Dow Jones Indices in einer Stellungnahme erklärte. Infografik: Ist Tesla fahren wirklich besser für die Umwelt?
Es ist kompliziert
Als Beispiele werden hier unter anderem Klagen über problematische Arbeitsbedingungen in den US-Werken angeführt. Aber auch ein wenig vorbildlicher Umgang mit Diskriminierungsvorwürfen in der Belegschaft und mangelnde Transparenz bei der Aufarbeitung von Produktfehlern wie der Autopilot-Funktion bringen dem Unternehmen Minuspunkte. Letztlich stand Tesla so über die gesamte Wertung hinweg auf einem ähnlichen Stand wie vor einiger Zeit, während sich andere Firmen hier allerdings weiterentwickelt hätten und sich so eine Aufnahme in den Aktienindex erkämpften.Tesla-Gründer Elon Musk kritisierte die Zusammenstellung der Firmengruppe trotzdem als von Grund auf fehlerbehaftet. Denn es sei schon seltsam, dass Tesla mit seinem Elektromobilitätskonzept und der damit verbundenen Produktion von Solaranlagen nicht mehr im Nachhaltigkeits-Index steht, der Ölkonzern ExxonMobil hingegen schon. Diese Kritik wird auch von verschiedenen Experten auf dem Gebiet geteilt. Auch von diesen gibt es bereits länger den Vorwurf, dass Greenwashing, also vermeintlich positive Maßnahmen, die aber hauptsächlich dem Marketing dienen, viel zu hoch bewertet werden.
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Teslas Aktienkurs in Euro
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