Demo-Pflicht kommt: Sony lockt PlayStation-Spieler mit Testversionen
Um Spielern das neue PlayStation Plus-Paket schmackhaft zu machen, will Sony Entwickler von PS4- und PS5-Spielen in die Pflicht nehmen. Diese müssen bei teuren Titeln zeitlich begrenzte Demos anbieten, die den Abonnenten des Premium-Dienstes zur Verfügung stehen sollen.
Um in Zukunft mit Microsofts Xbox Game Pass konkurrieren zu können, legt Sony am 22. Juni 2022 seine Dienste PlayStation Now und PlayStation Plus unter letzterem Namen zusammen. Dabei erhoffen sich die Japaner vor allem eine Vielzahl von Kunden im teuersten Premium-Tarif, der in Europa mit monatlich 16,99 Euro zu Buche schlägt. Neben den Vorteilen des Online-Multiplayers und einer großen Auswahl an herunterladbaren Titeln sowie Cloud-Games ist auch die Rede von "zeitlich begrenzten Testversionen von Spielen".
Halten sich die Entwickler nicht an Sonys neue Richtlinie, droht ihnen der Ausschluss aus dem digitalen PlayStation Store. Ausnahmen scheinen möglich zu sein, sollen aber nicht zur Regel werden. Lediglich Entwickler von VR-Spielen sind von der Demo-Pflicht befreit. Ebenso können die Studios darüber hinaus selbst entscheiden, ob sie ihre Testversionen, Gratis-Wochenenden und Co. auch abseits des PlayStation Plus-Programms für alle PS4- und PS5-Besitzer zur Verfügung stellen.
Spieler sollten allerdings nicht davon ausgehen, dass zum PlayStation Plus-Neustart am 22. Juni sämtliche AAA-Titel über eine Demo verfügen, da Entwickler nur bei neu erscheinenden Spielen zur Freischaltung einer Testversion verpflichtet werden. Sauer könnte dieser Schritt allerdings bei Nutzern von PlayStation Plus Essential (mtl. 8,99 Euro) oder Extra (mtl. 13,99 Euro) aufstoßen, die von diesen "Premium-Demos" ausgeschlossen werden.
Siehe auch:
Entwickler "teurer" Spiele müssen Demos liefern
Wie die Kollegen von Game Developer (via ComputerBase) berichten, soll Sony dafür Publisher und Entwickler zwingen, entsprechende Demos für PlayStation Plus Premium-Kunden freizuschalten, soweit ihr Spiel einen Großhandelspreis von etwa 33 Euro (Verkaufspreis etwa 50 Euro) übersteigt. Studios sollen maximal drei Monate nach Release eine Testversion veröffentlichen, die von Interessenten mindestens zwei Stunden ausprobiert werden kann. Zudem muss diese den Kollegen zufolge für mindestens 12 Monate zur Verfügung stehen.Halten sich die Entwickler nicht an Sonys neue Richtlinie, droht ihnen der Ausschluss aus dem digitalen PlayStation Store. Ausnahmen scheinen möglich zu sein, sollen aber nicht zur Regel werden. Lediglich Entwickler von VR-Spielen sind von der Demo-Pflicht befreit. Ebenso können die Studios darüber hinaus selbst entscheiden, ob sie ihre Testversionen, Gratis-Wochenenden und Co. auch abseits des PlayStation Plus-Programms für alle PS4- und PS5-Besitzer zur Verfügung stellen.
Spieler sollten allerdings nicht davon ausgehen, dass zum PlayStation Plus-Neustart am 22. Juni sämtliche AAA-Titel über eine Demo verfügen, da Entwickler nur bei neu erscheinenden Spielen zur Freischaltung einer Testversion verpflichtet werden. Sauer könnte dieser Schritt allerdings bei Nutzern von PlayStation Plus Essential (mtl. 8,99 Euro) oder Extra (mtl. 13,99 Euro) aufstoßen, die von diesen "Premium-Demos" ausgeschlossen werden.
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