PlayStation Plus: Das ist der Game Pass-Konkurrent von Sony (nicht)
Es gab schon seit längerem Berichte, dass Sony sein PlayStation Plus-Angebot überarbeiten und als Konkurrenten zu Microsoft populärem Xbox Game Pass positionieren will. Nun ist das neue Angebot offiziell. Ein echter Xbox Game Pass-Konkurrent ist das allerdings nicht.
Sony ist seit dem Start des Xbox Game Pass von Microsoft mächtig unter Druck. Zwar hat man mit PlayStation Plus etwas halbwegs Vergleichbares, an den Umfang und den Mehrwert des "Netflix für Spiele" aus Redmond kommen die Japaner aber nicht ansatzweise heran. Deshalb hat Sony zuletzt an einem Game Pass-"Konkurrenten" gearbeitet und die neue Version von PlayStation Plus wurde nun offiziell vorgestellt.
Essential ist, wie man am Namen erkennen kann, die Basisstufe und kostet 8,99 Euro pro Monat (sowie 24,99 Euro vierteljährlich bzw. 59,99 Euro jährlich). Das ist im Wesentlichen die Version des Dienstes, die man schon heute als PlayStation Plus kennt. Essential bietet also u. a. zwei monatlich herunterladbare Spiele, Cloud Saves und Online-Multiplayer-Zugang. PlayStation Plus Extra (13,99 Euro/39,99 Euro/99,99 Euro) bietet zusätzlich rund 400 PS4- und PS5-Spiele zum Herunterladen.
PlayStation Plus Premium (16,99 Euro/49,99 Euro/119,99 Euro) bringt alle Vorteile von Essential und Extra mit, dazu kommen per Cloud Streaming bis zu 340 zusätzliche Spiele der PS3-Ära sowie Spieleklassiker der ersten PlayStation-, PS2- und PSP-Generation. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu zeitlich begrenzten Spiele-Trials.
Jim Ryan sieht die neuen Abo-Modelle entsprechend optimistisch: "Die neuen Tarife Extra und Premium stellen eine große Weiterentwicklung für PlayStation Plus dar", schreibt der PlayStation-Chef. "Mit diesen Tarifen möchten wir vor allem sicherstellen, dass die Hunderte von Spielen, die wir anbieten, die besten Inhalte enthalten, die uns von anderen Anbietern unterscheiden."
In der Tat wird PlayStation Plus damit attraktiver, einen echten Game Pass-Konkurrenten hat Sony damit aber dennoch nicht geschaffen. So gibt es beispielsweise keine Tag-1-Veröffentlichung der Sony-eigenen Spiele, zudem müssen PS3-Titel gestreamt werden. Der PC wird zwar unterstützt, aber auch nur per Cloud-Streaming. Für PlayStation-Spieler ist die Fusion von PlayStation Plus und PlayStation Now aber sicherlich dennoch eine sinnvolle Sache.
Siehe auch: PlayStation Plus - Die kostenlosen Spiele für PS4 & PS5 im April 2022
Aus Plus und Now wird PlayStation Plus Premium
PlayStation Plus ist künftig im Wesentlichen eine Kombination aus dem bisherigen PlayStation Plus und PlayStation Now, also dem Streaming-Angebot. Das Ganze startet in Asien im Juni, danach folgen Nordamerika und Europa und schließlich der Rest der Welt. Wie bereits im Vorfeld durchgesichert ist, wird PlayStation Plus drei Abo-Stufen haben: Essential, Extra und Premium.Essential ist, wie man am Namen erkennen kann, die Basisstufe und kostet 8,99 Euro pro Monat (sowie 24,99 Euro vierteljährlich bzw. 59,99 Euro jährlich). Das ist im Wesentlichen die Version des Dienstes, die man schon heute als PlayStation Plus kennt. Essential bietet also u. a. zwei monatlich herunterladbare Spiele, Cloud Saves und Online-Multiplayer-Zugang. PlayStation Plus Extra (13,99 Euro/39,99 Euro/99,99 Euro) bietet zusätzlich rund 400 PS4- und PS5-Spiele zum Herunterladen.
PlayStation Plus Premium (16,99 Euro/49,99 Euro/119,99 Euro) bringt alle Vorteile von Essential und Extra mit, dazu kommen per Cloud Streaming bis zu 340 zusätzliche Spiele der PS3-Ära sowie Spieleklassiker der ersten PlayStation-, PS2- und PSP-Generation. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu zeitlich begrenzten Spiele-Trials.
Jim Ryan sieht die neuen Abo-Modelle entsprechend optimistisch: "Die neuen Tarife Extra und Premium stellen eine große Weiterentwicklung für PlayStation Plus dar", schreibt der PlayStation-Chef. "Mit diesen Tarifen möchten wir vor allem sicherstellen, dass die Hunderte von Spielen, die wir anbieten, die besten Inhalte enthalten, die uns von anderen Anbietern unterscheiden."
In der Tat wird PlayStation Plus damit attraktiver, einen echten Game Pass-Konkurrenten hat Sony damit aber dennoch nicht geschaffen. So gibt es beispielsweise keine Tag-1-Veröffentlichung der Sony-eigenen Spiele, zudem müssen PS3-Titel gestreamt werden. Der PC wird zwar unterstützt, aber auch nur per Cloud-Streaming. Für PlayStation-Spieler ist die Fusion von PlayStation Plus und PlayStation Now aber sicherlich dennoch eine sinnvolle Sache.
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