Elon Musk bietet Twitter-Nutzern "Heiligen Gral" an - den Edit-Button
Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk ist seit kurzem auch der neue starke Mann bei Twitter. Das liegt daran, dass Musk überraschend rund 9,2 Prozent der Twitter-Anteile gekauft hat. Damit ist er auf einen Schlag der größte Anteilseigner bei Twitter und setzt seine Macht auch sofort ein.
Elon Musk ist nicht nur einer jener Twitter-Nutzer mit den meisten Anhängern, er ist nun auch der größte Shareholder des Kurznachrichtendienstes. Und der 50-Jährige, der selbst häufig und gerne auch kontrovers twittert, hat sich sofort einer Forderung von Nutzern angenommen: der Möglichkeit, Tweets im Nachhinein bearbeiten zu können.
Das ist seit Jahren und sogar Jahrzehnten eine immer wieder auftauchende Diskussion sowie zentrale Forderung vieler Nutzer. Denn ist ein Tweet einmal abgesetzt, kann man einen Tippfehler oder Inhalt nicht mehr korrigieren. Der Tweet kann lediglich komplett gelöscht, aber eben nicht editiert werden.
Einer solchen Funktion hat Twitter bisher eine kategorische Absage erteilt: So erläuterte der Co-Gründer und damalige CEO Jack Dorsey 2020, dass ein Edit-Button "wahrscheinlich nie" kommen werde. Grund dafür sei, dass sich die Aussage eines Tweets komplett umkehren ließe, was etwa bei Retweets problematisch sein könnte. Dorsey erklärte damals außerdem, dass man auch eine zeitlich begrenzte Editier-Möglichkeit (30 Sekunden oder eine Minute) erwägt habe, was aber wiederum andere Probleme zur Folge gehabt habe.
Siehe auch: Elon Musk kauft ein Stück Twitter, kritisiert mangelnde Meinungsfreiheit
Das ist seit Jahren und sogar Jahrzehnten eine immer wieder auftauchende Diskussion sowie zentrale Forderung vieler Nutzer. Denn ist ein Tweet einmal abgesetzt, kann man einen Tippfehler oder Inhalt nicht mehr korrigieren. Der Tweet kann lediglich komplett gelöscht, aber eben nicht editiert werden.
Umfrage mit Folgen
Und Musk wollte nun wissen, wie die Nutzer das sehen: Denn er startete auf Twitter eine Umfrage, in der er wissen will, ob die Nutzer einen Edit-Button wollen oder nicht: Zum aktuellen Zeitpunkt wurde diese Frage auch klar mit Ja beantwortet, 73,5 Prozent waren dafür und nur 26,5 Prozent dagegen. Twitter-CEO Parag Agrawal retweetete die Musk-Umfrage, kommentierte diese aber folgendermaßen: "Die Folgen dieser Abstimmung werden wichtig sein. Bitte stimmt sorgfältig ab."Einer solchen Funktion hat Twitter bisher eine kategorische Absage erteilt: So erläuterte der Co-Gründer und damalige CEO Jack Dorsey 2020, dass ein Edit-Button "wahrscheinlich nie" kommen werde. Grund dafür sei, dass sich die Aussage eines Tweets komplett umkehren ließe, was etwa bei Retweets problematisch sein könnte. Dorsey erklärte damals außerdem, dass man auch eine zeitlich begrenzte Editier-Möglichkeit (30 Sekunden oder eine Minute) erwägt habe, was aber wiederum andere Probleme zur Folge gehabt habe.
Siehe auch: Elon Musk kauft ein Stück Twitter, kritisiert mangelnde Meinungsfreiheit
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