Verkäufe von 5G-Smartphones überholen erstmals jene von 4G-Geräten

Noch vor einigen Jahren waren 5G-Handys etwas Besonderes, die Hersteller trommelten auch ordentlich, wenn sie ein entsprechendes Modell auf den Markt brachten. Heute ist der Mobilfunkstandard längst Normalität, das zeigt sich auch an den Verkaufszahlen von 5G-Smartphones.
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Laut einer neuen Markt-Untersuchung von Counterpoint Research (via Apple Insider) wurden im Januar erstmals mehr 5G-Smartphones als 4G-Geräte verkauft. Dabei spielten passende Apple iPhone-Modelle eine entscheidende Rolle bzw. gelten als Triebfeder dieser Entwicklung, so die Marktforscher.

Hauptverantwortlich für diesen Anstieg sind vor allem drei (nicht unbedingt überraschende) Regionen, nämlich China, Nordamerika und Westeuropa. Unter diesen Top 3 5G-Märkten spielt China die wichtigste Rolle, denn dort lag der Anteil an 5G-Smartphones bei immerhin 84 Prozent. Laut Counterpoint sind hierfür Vorstöße chinesischer Telekommunikationsbetreiber sowie auch Hersteller verantwortlich, die 5G-Smartphones zu wettbewerbsfähigen Preisen auf den Markt bringen.


5G erreicht die Einsteigerklasse

Im Westen ist die 5G-Verbreitung nicht ganz so hoch, in Europa liegt sie bei 76 Prozent, in Nordamerika sind es 73 Prozent. Der Markt wird vor allem in den USA und Kanada von Apple dominiert, der Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino stellt dort mehr als die Hälfte aller 5G-Smartphones. In Europa ist der Markt offener, dort liegt der iPhone (5G)-Anteil bei einem knappen Drittel.

Allerdings erreicht 5G auch immer mehr Smartphones der Mittelklasse (mit Preisen zwischen 250 und 400 Dollar), das hat man günstigen Chips von MediaTek und Qualcomm zu verdanken. Inzwischen ist 5G auch bei immer mehr Einsteigergeräten zu finden, also dem Preissegment von 150 bis 250 Dollar, so die Marktforscher. Diese Geräte machten im Januar bereits ein Fünftel der 5G-Verkäufe aus.
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