Abzocke oder Investition? Winamp verkauft jetzt seine Skins als NFTs
Winamp dürfte vor allem vielen Web-Veteranen ein Begriff sein, ja mehr als das, man kann von Kult sprechen. Ein Comeback wird seit Jahren angekündigt, 2021 konnte man sich sogar für eine Beta anmelden. Doch die lässt auf sich warten - stattdessen kann man Skins als NFTs kaufen.
So genannte Non-Fungible Tokens (NFT) sind das Thema der Stunde und manche sehen diese "einzigartigen" digitalen Blockchain-Kunstwerke als fantastische Investition, andere verstehen nicht, wie man Unsummen für etwas ausgeben kann, das u. a. als Screenshot kostenlos zu haben ist. Eine dritte Fraktion hält NFTs grundsätzlich für legitim, meint aber, dass der dazugehörige Hype eine noch nie dagewesene Blase darstellt.
Die Original-Skin von Winamp
Das bedeutet, dass zwischen 16. und 22. Mai der originale Winamp-Skin via OpenSea versteigert wird. Danach sollen 20 weitere "NFT-Artworks" verkauft werden, die von 20 digitalen Künstlern erstellt wurden und vom Original-Winamp-Skin abgeleitet sind ("Derivate"). So erklären es jedenfalls die Macher des Players bzw. der neu geschaffenen Winamp Foundation, die die Gelder verwalten soll.
The Verge bezeichnet die Aktion als Kombination aus Werbemaßnahme und Spendensammelaktion. Denn Künstler sollen ihre Entwürfe einreichen, diese werden verkauft und versteigert, die Ersteller sollen daran auch beteiligt werden. Das System an Beteiligungen, Rechten und Blockchain-Tokens dürften nur NFT-Experten vollends verstehen.
Winamp: "Wenn Ihr Kunstwerk ausgewählt wird, erhalten Sie 20 Prozent des Erlöses aus dem Erstverkauf des Kunstwerks und 10 Prozent des Erlöses aus dem Zweitverkauf des Kunstwerks NFT. Die verbleibenden 80 Prozent des Erlöses aus dem Erstverkauf gehen an die Winamp Foundation, die sie an wohltätige Projekte weiterleitet."
Bei Nutzern und auch Winamp-Mitgründer Justin Frankel kommt das aber gar nicht gut an, Frankel meinte etwa auf Twitter: "Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, den Besitzern von Winamp einen Vertrauensvorschuss zu geben. Jetzt nicht mehr. Sie sind schrecklich."
Siehe auch:
Ist das NFT-Kunst oder kann das weg?
Winamp springt nun jedenfalls auf diesen Zug auf, denn man hat eine "Winamp NFT Initiative" gestartet. Diese beschreibt man folgendermaßen: "In diesem Frühjahr eröffnet Winamp seine Stiftung, um Musiker auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen, Musik zu machen, die sie lieben. Alle von der Stiftung gesammelten Gelder werden an Wohltätigkeitsprojekte zur Unterstützung von Musik und Musikern weiterverteilt."
Die Original-Skin von Winamp
Das bedeutet, dass zwischen 16. und 22. Mai der originale Winamp-Skin via OpenSea versteigert wird. Danach sollen 20 weitere "NFT-Artworks" verkauft werden, die von 20 digitalen Künstlern erstellt wurden und vom Original-Winamp-Skin abgeleitet sind ("Derivate"). So erklären es jedenfalls die Macher des Players bzw. der neu geschaffenen Winamp Foundation, die die Gelder verwalten soll.
The Verge bezeichnet die Aktion als Kombination aus Werbemaßnahme und Spendensammelaktion. Denn Künstler sollen ihre Entwürfe einreichen, diese werden verkauft und versteigert, die Ersteller sollen daran auch beteiligt werden. Das System an Beteiligungen, Rechten und Blockchain-Tokens dürften nur NFT-Experten vollends verstehen.
Winamp: "Wenn Ihr Kunstwerk ausgewählt wird, erhalten Sie 20 Prozent des Erlöses aus dem Erstverkauf des Kunstwerks und 10 Prozent des Erlöses aus dem Zweitverkauf des Kunstwerks NFT. Die verbleibenden 80 Prozent des Erlöses aus dem Erstverkauf gehen an die Winamp Foundation, die sie an wohltätige Projekte weiterleitet."
Bei Nutzern und auch Winamp-Mitgründer Justin Frankel kommt das aber gar nicht gut an, Frankel meinte etwa auf Twitter: "Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, den Besitzern von Winamp einen Vertrauensvorschuss zu geben. Jetzt nicht mehr. Sie sind schrecklich."
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