EU startet Ermittlungen wegen des Geheim-Deals Facebooks mit Google
Die Europäische Union und Großbritannien haben die Eröffnung eines Wettbewerbsverfahrens gegen Google und Facebook bekanntgegeben, weil die beiden Konzerne wahrscheinlich illegal im Markt für digitale Werbung kooperiert haben.
Wie die Wettbewerbsbehörden der EU und Großbritanniens heute mitgeteilt haben, hat eine formelle Untersuchung des Geschäftsgebahrens von Google und Facebook begonnen, weil die beiden Unternehmen im Verdacht stehen, durch illegale Absprachen den Wettbewerb im Online-Werbemarkt behindert zu haben.
Hintergrund ist das geheime Abkommen, das intern als "Jedi Blue" bezeichnet und bereits im Jahr 2018 geschlossen wurde. Details zu den geheimen Absprachen zwischen den beiden Technologieriesen wurden erst im letzten Jahr bekannt, als ein Gerichtsverfahren dazu führte, dass Informationen dazu veröffentlicht werden mussten.
Google hatte Facebook (heute bekannt als Meta) die Möglichkeit eingeräumt, mit einem eigenen Werbenetzwerk, das Werbung auf Dritt-Websites ausspielt, an seinem sogenannten Open Bidding-Programm teilzunehmen. Durch die möglicherweise reduzierten Preise bei der Vermarktung seiner Werbeaufträge über Google könnte Facebook nach Meinung von Beobachtern vermieden haben, die Werbeplätze über konkurrierende Anbieter zu vermarkten.
Sollte sich bei der Untersuchung zeigen, dass Google und Facebook tatsächlich mit ihren Absprachen und geheimen Verträgen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen haben, droht den beiden Firmen erneut eine Geldstrafe in Milliardenhöhe. Google dementierte erneut, dass es sich um ein exklusives Abkommen gehandelt habe und dadurch Verstöße gegen die Wettbewersregelungen in Europa oder Großbritannien entstanden sein könnten.
Siehe auch: Von wegen Fairness: Google gab Facebook Sonderrechte bei Werbung
Hintergrund ist das geheime Abkommen, das intern als "Jedi Blue" bezeichnet und bereits im Jahr 2018 geschlossen wurde. Details zu den geheimen Absprachen zwischen den beiden Technologieriesen wurden erst im letzten Jahr bekannt, als ein Gerichtsverfahren dazu führte, dass Informationen dazu veröffentlicht werden mussten.
Rabatte für Facebook?
Im Rahmen des Jedi Blue-Abkommens soll Google gegenüber Facebook bevorzugte Konditionen eingeräumt haben, wodurch die Preise für den Einkauf von Werbeplätzen reduziert wurden. Die Wettbewerbshüter wollen nun prüfen, ob die beiden Firmen dadurch möglicherweise Wettbewerber ausgegrenzt und damit letztlich die Entfaltung des freien Marktes behindert haben könnten.Google hatte Facebook (heute bekannt als Meta) die Möglichkeit eingeräumt, mit einem eigenen Werbenetzwerk, das Werbung auf Dritt-Websites ausspielt, an seinem sogenannten Open Bidding-Programm teilzunehmen. Durch die möglicherweise reduzierten Preise bei der Vermarktung seiner Werbeaufträge über Google könnte Facebook nach Meinung von Beobachtern vermieden haben, die Werbeplätze über konkurrierende Anbieter zu vermarkten.
Sollte sich bei der Untersuchung zeigen, dass Google und Facebook tatsächlich mit ihren Absprachen und geheimen Verträgen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen haben, droht den beiden Firmen erneut eine Geldstrafe in Milliardenhöhe. Google dementierte erneut, dass es sich um ein exklusives Abkommen gehandelt habe und dadurch Verstöße gegen die Wettbewersregelungen in Europa oder Großbritannien entstanden sein könnten.
Siehe auch: Von wegen Fairness: Google gab Facebook Sonderrechte bei Werbung
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