BitConnect-Gründer: Anleger um Milliarden geprellt und abgetaucht
Die US-Behörden suchen derzeit nach dem Gründer der Kryptowährungs-Plattform BitConnect. Dieser soll aufgrund seines betrügerischen Pyramiden-Systems vor Gericht gestellt werden, ist aber seit einiger Zeit abgetaucht.
In seiner Heimat Indien gelingt es den Behörden zumindest nicht, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine entsprechende Mitteilung sei nun an ein Gericht in New York gegangen, das eigentlich eine Anklage gegen den Mann verhandeln will. Diese wurde bereits im letzten September von der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.
Demnach habe der Inder Satish Kumbhani von Investoren Werte von über 2 Milliarden Dollar eingesammelt, um seine Krypto-Börse aufzubauen. Allerdings tauchte er dann plötzlich ab und es zeigte sich, dass hier vor allem leichtgläubige Anleger in ein Pyramiden-System eingezahlt haben, das mit hohen Renditen lockte und das in der Welt der Kryptowährungen im Grunde den Kern vieler Prozesse darstellt.
Von dem groß angelegten Betrug waren zahlreiche Menschen betroffen, die sich mit ihren vermeintlich guten Anlagen letztlich komplett ruinierten. Selbst Mitarbeiter der BitConnect-Plattform ließen sich allerdings täuschen und wurden letztlich auch von geprellten Anlegern bedroht, denn der Gründer des gesamten Projekts war ja nicht zu erreichen.
Ob allerdings die Anklage in den USA je zu einem Prozess führt, ist unklar. Dafür müsste Kumbhani erst einmal persönlich in die USA reisen. Selbst wenn indische Behörden ihn ausfindig machen sollten, wäre der US-Justiz wahrscheinlich noch wenig gedient, denn normalerweise werden Staatsbürger des eigenen Landes nicht ausgeliefert. Da es allerdings auch in Indien Betroffene gibt, dürfte es auch dort zu einem Verfahren kommen.
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Demnach habe der Inder Satish Kumbhani von Investoren Werte von über 2 Milliarden Dollar eingesammelt, um seine Krypto-Börse aufzubauen. Allerdings tauchte er dann plötzlich ab und es zeigte sich, dass hier vor allem leichtgläubige Anleger in ein Pyramiden-System eingezahlt haben, das mit hohen Renditen lockte und das in der Welt der Kryptowährungen im Grunde den Kern vieler Prozesse darstellt.
Suche läuft
Man habe verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Angeklagten ausfindig zu machen. "Derzeit ist der Aufenthaltsort von Kumbhani jedoch noch unbekannt, sagte SEC-Anwalt Richard Primoff. Die Behörde könne nicht sagen, "wann ihre Bemühungen, ihn ausfindig zu machen, erfolgreich sein werden - wenn überhaupt".Von dem groß angelegten Betrug waren zahlreiche Menschen betroffen, die sich mit ihren vermeintlich guten Anlagen letztlich komplett ruinierten. Selbst Mitarbeiter der BitConnect-Plattform ließen sich allerdings täuschen und wurden letztlich auch von geprellten Anlegern bedroht, denn der Gründer des gesamten Projekts war ja nicht zu erreichen.
Ob allerdings die Anklage in den USA je zu einem Prozess führt, ist unklar. Dafür müsste Kumbhani erst einmal persönlich in die USA reisen. Selbst wenn indische Behörden ihn ausfindig machen sollten, wäre der US-Justiz wahrscheinlich noch wenig gedient, denn normalerweise werden Staatsbürger des eigenen Landes nicht ausgeliefert. Da es allerdings auch in Indien Betroffene gibt, dürfte es auch dort zu einem Verfahren kommen.
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