Notebooks: Hersteller kämpfen erneut mit Engpässen & Verzögerungen
Der deutsche Notebook-Anbieter Schenker/XMG warnt vor einer zunehmenden Verknappung von Bauteilen sowie Fertigungs- & Transportkapazitäten, die derzeit negative Auswirkungen haben. Es werde bald Preiserhöhungen und Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle geben.
Wie Schenker Technologies unter Berufung auf seine Partner aus Taiwan und China berichtet, dürfte es in näherer Zukunft Probleme bei der Verfügbarkeit bestimmter Notebook-Modelle geben, weil neue Coronavirus-Ausbrüche in manchen Regionen Chinas zu Werksschließungen führen. So gab es in der Stadt Suzhou jüngst eine höhere Zahl von Infektionen mit der Omikron-Variante, auf die die Behörden mit der Stilllegung von Werken verschiedener Zulieferer und Hersteller reagierten.
Hinzu kommt eine massive Verknappung wichtiger Schlüsselkomponenten. Neben der schlechten Verfügbarkeit von Power-Management-Chips ist wegen der allgemein schlechten Verfügbarkeit diverser anderer Teile mit erheblichen Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle zu rechnen. Hinzu kommen auch noch Preiserhöhungen bei SSDs und anderen Flash-Speicher-Produkten, zu denen es in Folge des Reinraum-Unfalls bei Western Digital und Kioxia kommt.
Die gleichen Probleme dürften auch die meisten anderen Notebook-Hersteller betreffen, da selbst die großen Markenanbieter ihre Geräte meist in China oder Taiwan bei Vertragsfertigern und ODMs bauen lassen. Eine Entspannung der Lage ist derzeit angeblich kaum absehbar, sondern dürfte erst im weiteren Jahresverlauf beginnen. Bestimmte Teile sollen sogar erst im Lauf des Jahres 2023 besser verfügbar sein.
Werksschließungen bei Vertragsfertigern angeordnet
Dies betrifft unter anderem Anbieter wie Bosch, Samsung und UMC, letztlich aber auch die Werke der Original Device Manufacturer (ODM) Uniwill und Clevo, deren Designs Schenker verwendet, um sie in angepasster Form auf dem deutschen Markt zu verkaufen. Gleichzeitig gibt es massive Probleme mit der Lieferkette, weil die behördlich angeordneten Schließungen in Suzhou auch die Versanddienstleister betreffen. So soll der DHL-Hub in der Region ebenfalls geschlossen sein, so dass die für den Bau der diversen Laptops benötigten Bauteile nicht in die Werke gelangen können.Hinzu kommt eine massive Verknappung wichtiger Schlüsselkomponenten. Neben der schlechten Verfügbarkeit von Power-Management-Chips ist wegen der allgemein schlechten Verfügbarkeit diverser anderer Teile mit erheblichen Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle zu rechnen. Hinzu kommen auch noch Preiserhöhungen bei SSDs und anderen Flash-Speicher-Produkten, zu denen es in Folge des Reinraum-Unfalls bei Western Digital und Kioxia kommt.
Die gleichen Probleme dürften auch die meisten anderen Notebook-Hersteller betreffen, da selbst die großen Markenanbieter ihre Geräte meist in China oder Taiwan bei Vertragsfertigern und ODMs bauen lassen. Eine Entspannung der Lage ist derzeit angeblich kaum absehbar, sondern dürfte erst im weiteren Jahresverlauf beginnen. Bestimmte Teile sollen sogar erst im Lauf des Jahres 2023 besser verfügbar sein.
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