China dementiert - wem gehört die Rakete, die auf den Mond stürzt?
Derzeit ist ein Raketenteil zum Mond unterwegs und das ist eine für so manchen spannende Sache. Doch woher stammt dieses große Stück Weltraumschrott? Zunächst gingen Beobachter von SpaceX aus, zuletzt hieß es aber, dass es China sein müsse. Doch da dementiert man.
In knapp zwei Wochen, laut aktuellen Schätzungen am 4. März, wird auf der Mondoberfläche ein Raketen-Booster einschlagen. Klar ist, dass ein großes Stück Weltraumschrott in Richtung des Erdtrabanten unterwegs ist und dort auch zerschellen wird. Doch woher stammt es? Das ist eine Frage, die offenbar nicht so einfach zu beantworten ist und die für Diskussionen und Rätselraten sorgt.
Denn zunächst hieß es, dass SpaceX für diesen unfreiwilligen Mondlander verantwortlich sei. Vor einer Woche korrigierte sich der für diese Entdeckung zuständige Astronom und meinte, dass eine chinesische Rakete Ursprung dieses speziellen Weltraumschrotts sein müsste.
Doch China dementiert nun, dass der Booster von der Chang'e 5-T1-Mission stamme, die 2014 durchgeführt wurde. Das war eine Vorbereitungsmission für eine unbenannte Mondlandung. Dabei wurde eine dreistufige Rakete in Richtung Mond geschickt, der Lander umkreiste aber den Mond nur und machte sich danach auf den Rückweg zur Erde. Denn der eigentliche Test betraf den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre sowie die Landung auf der Oberfläche.
Denn zunächst hieß es, dass SpaceX für diesen unfreiwilligen Mondlander verantwortlich sei. Vor einer Woche korrigierte sich der für diese Entdeckung zuständige Astronom und meinte, dass eine chinesische Rakete Ursprung dieses speziellen Weltraumschrotts sein müsste.
Doch China dementiert nun, dass der Booster von der Chang'e 5-T1-Mission stamme, die 2014 durchgeführt wurde. Das war eine Vorbereitungsmission für eine unbenannte Mondlandung. Dabei wurde eine dreistufige Rakete in Richtung Mond geschickt, der Lander umkreiste aber den Mond nur und machte sich danach auf den Rückweg zur Erde. Denn der eigentliche Test betraf den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre sowie die Landung auf der Oberfläche.
"Nicht unsere Rakete"
Laut dem chinesischen Außenministerium sei die fragliche Raketenstufe wie geplant in der Erdatmosphäre vollständig verglüht. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagte Wang Wenbin, Sprecher des Ministeriums: "China hält sich bei der Entwicklung von Weltraumangelegenheiten an internationales Recht und wird die langfristige Entwicklung von Weltraumaktivitäten sicherstellen und breitere Konsultationen mit den relevanten Seiten durchführen."
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