Intel bringt bald eigene Chips für das Bitcoin-Mining auf den Markt
Der Chiphersteller Intel wird wohl die Kryptomining-Szene bald mit eigens entwickelten Chips beliefern. Diese wird der Konzern laut Event-Plan Ende Februar auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) vorstellen.
Die Chips werden hier als "Bonanza Mine" bezeichnet. Es soll sich um so genannte ASICs handeln, also Schaltkreise, die für einen speziellen Anwendungszweck entwickelt wurden. Die fraglichen Chips sollen dabei mit sehr niedrigen Betriebsspannungen und besonders energieeffizient arbeiten, wie aus der noch recht unkonkreten Ankündigung hervorgeht.
Raja Koduri, der bei Intel für die Entwicklung von Grafikprozessoren zuständig ist, hatte im letzten Jahr bereits angemerkt, dass das Unternehmen an einer eigenen Kryptomining-Hardware arbeite. Zuvor hatte der Konzern auch schon Patente auf ein System zur gezielten Verarbeitung von SHA-256, einer von vielen Kryptowährungen genutzten Hash-Funktion, angemeldet.
Die ASICs von Intel könnten hier allerdings durchaus einen weiteren Entwicklungsschritt darstellen und vor allem den Grafikkarten-Markt entspannen. Dieser ist von den Minern so stark in Anspruch genommen, dass es teilweise Gamern schwerfällt, an neue GPUs zu kommen. Ein Augenmerk dürfte außerdem auf der angekündigten Energieeffizienz liegen, denn der Stromverbrauch für die Berechnungen in den Kryptowährungs-Netzwerken hat inzwischen gigantische Ausmaße angenommen, so dass es derzeit wohl wenig andere Anwendungen geben dürfte, die ein ähnlich schlechtes Verhältnis von Nutzen und Umweltschädlichkeit aufweisen.
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Raja Koduri, der bei Intel für die Entwicklung von Grafikprozessoren zuständig ist, hatte im letzten Jahr bereits angemerkt, dass das Unternehmen an einer eigenen Kryptomining-Hardware arbeite. Zuvor hatte der Konzern auch schon Patente auf ein System zur gezielten Verarbeitung von SHA-256, einer von vielen Kryptowährungen genutzten Hash-Funktion, angemeldet.
Entspannung für GPU-Markt?
Die Mining-Szene hat über die Jahre hinweg bereits verschiedene Hardware-Plattformen eingesetzt. Ganz am Anfang wurden noch handelsübliche Prozessoren im PC genutzt. Allerdings stiegen die Anforderungen schnell und man ging auf speziell für diesen Zweck programmierte FPGAs über. Inzwischen ist man allerdings bei großen Farmen aus Grafikkarten angekommen, die hier eine besonders hohe Effizienz bieten.Die ASICs von Intel könnten hier allerdings durchaus einen weiteren Entwicklungsschritt darstellen und vor allem den Grafikkarten-Markt entspannen. Dieser ist von den Minern so stark in Anspruch genommen, dass es teilweise Gamern schwerfällt, an neue GPUs zu kommen. Ein Augenmerk dürfte außerdem auf der angekündigten Energieeffizienz liegen, denn der Stromverbrauch für die Berechnungen in den Kryptowährungs-Netzwerken hat inzwischen gigantische Ausmaße angenommen, so dass es derzeit wohl wenig andere Anwendungen geben dürfte, die ein ähnlich schlechtes Verhältnis von Nutzen und Umweltschädlichkeit aufweisen.
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