Apple öffnet seinen App Store etwas für externe Payment-Anbieter
Die Beschränkung der iOS-Entwickler auf das hauseigene Payment-System des Apple App Stores beginnt zu bröckeln. In Südkorea wird der kalifornische Konzern damit beginnen, auch externe Zahlungsdienste mit einzubinden.
Freiwillig passiert dies allerdings nicht, wie aus einem Bericht der Korea Times hervorgeht. Demnach habe das südkoreanische Parlament eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht, die es Plattformbetreibern untersagt, ausschließlich das eigene Zahlungssystem anzubieten und andere Services auszuschließen.
Das wird allerdings nicht bedeuten, dass Entwickler zünftig beispielsweise bei In-App-Verkäufen komplett an Apple vorbei kassieren können. Die Abwicklung der Geldtransfers erfolgt dann zwar über einen anderen Anbieter, als Plattformbetreiber kann Apple aber trotzdem eine Provision für sich beanspruchen. Diese liegt in der Regel aber unter den Gebühren, die üblicherweise bei der Verwendung des AppStores einkassiert werden.
Trotz des recht großen Unterschieds greifen trotzdem die meisten Entwickler auf das One Store-System zurück. Denn die höhere Provision deckt bei der Zahlungsabwicklung beispielsweise auch den gesamten Kundenkontakt ab - also Support-Anfragen, Rückbuchungen, Inkasso und Ähnliches. Für die Entwickler ist es viel teurer, selbst eine Kundendienst-Abteilung zu unterhalten, die sich darum kümmert, und externe Dienstleister mit einem vergleichbaren Leistungsumfang sind auch kaum billiger zu bekommen. Daher kann man damit rechnen, dass auch die Öffnung der Apple-Plattform nur wenige App-Anbieter dazu bringen wird, einen komplett eigenen Weg zu gehen.
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Das wird allerdings nicht bedeuten, dass Entwickler zünftig beispielsweise bei In-App-Verkäufen komplett an Apple vorbei kassieren können. Die Abwicklung der Geldtransfers erfolgt dann zwar über einen anderen Anbieter, als Plattformbetreiber kann Apple aber trotzdem eine Provision für sich beanspruchen. Diese liegt in der Regel aber unter den Gebühren, die üblicherweise bei der Verwendung des AppStores einkassiert werden.
Externe Anbieter kaum billiger
Wie das funktioniert, kann man bereits beim One Store sehen, einem südkoreanischen App-Store für Android-Systeme. Dieser verlangt eine Provision von 20 Prozent, wenn Software und Inhalte über das hauseigene Payment-System abgerechnet werden. Nutzen die Entwickler einen externen Zahlungsdienst, werden nur noch 5 Prozent für die Nutzung der Download-Plattform selbst fällig.Trotz des recht großen Unterschieds greifen trotzdem die meisten Entwickler auf das One Store-System zurück. Denn die höhere Provision deckt bei der Zahlungsabwicklung beispielsweise auch den gesamten Kundenkontakt ab - also Support-Anfragen, Rückbuchungen, Inkasso und Ähnliches. Für die Entwickler ist es viel teurer, selbst eine Kundendienst-Abteilung zu unterhalten, die sich darum kümmert, und externe Dienstleister mit einem vergleichbaren Leistungsumfang sind auch kaum billiger zu bekommen. Daher kann man damit rechnen, dass auch die Öffnung der Apple-Plattform nur wenige App-Anbieter dazu bringen wird, einen komplett eigenen Weg zu gehen.
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