Apotheken arbeiten mit neuem Tool gegen Impfausweis-Fälscher
Apotheken in Deutschland haben ab heute deutlich bessere Möglichkeiten an der Hand, um gefälschte Impf-Dokumente aufzudecken. Eine neue Software macht es möglich, vor Ort und unmittelbar im Detail zu überprüfen, ob die gemachten Angaben so plausibel sind.
"Mit der Chargenprüfung steht den Apotheken nun ein weiteres wirksames Instrument zur Verfügung, um Kriminelle und Urkundenfälscher zu stoppen", so Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Mit Chargennummern sind Produktionsgänge einer bestimmten Menge an Impfdosen klar identifizierbar. Diese Nummer wird bei einer fachgerecht durchgeführten Impfung auch auf dem Aufkleber im gelben Impfpass hinterlegt. Jede Charge unterliegt wiederum einer eigenen Prüfung und Freigabe durch das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), verfügt also über ein Start- und Ablaufdatum.
Wie Dittrich betont, geht man aus seiner Sicht mit dem Start der Möglichkeit der Chargenprüfung einen sehr wichtigen Schritt im Kampf gegen die Fälscher: "Wer Impfpässe fälscht oder einen gefälschten Impfpass nutzt, gefährdet nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern bringt auch Verwandte, Freunde, Nachbarn und Kollegen in Gefahr. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat und bremst die Gesellschaft im Kampf gegen die Pandemie."
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In der Apotheke wird jetzt bei Impfzertifikaten sehr viel genauer hingeschaut
"Die Apotheken werden immer häufiger mit gefälschten Impfpässen konfrontiert. Dagegen wollen wir angehen. Bisher konnten nur Identitäts-, Vollständigkeits- und Plausibilitätschecks vorgenommen werden", so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zur aktuellen Lage in einer Mitteilung am Mittwoch. Deshalb ist es den rund 18.000 Apotheken ab heute möglich, eine neue Funktion zur Chargenprüfung zu nutzen, bevor die Ausstellung der digitalen Impfzertifikate erfolgt."Mit der Chargenprüfung steht den Apotheken nun ein weiteres wirksames Instrument zur Verfügung, um Kriminelle und Urkundenfälscher zu stoppen", so Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Mit Chargennummern sind Produktionsgänge einer bestimmten Menge an Impfdosen klar identifizierbar. Diese Nummer wird bei einer fachgerecht durchgeführten Impfung auch auf dem Aufkleber im gelben Impfpass hinterlegt. Jede Charge unterliegt wiederum einer eigenen Prüfung und Freigabe durch das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), verfügt also über ein Start- und Ablaufdatum.
Überprüfung mehrerer Faktoren
Das neue Tool, das vom DAV bereitgestellt wird, macht es Apotheken jetzt eben möglich, genau diese Angaben zu den Chargennummern auf ihre Plausibilität zu überprüfen. Zunächst muss die genannte Nummer natürlich zu den in Deutschland verimpften Dosen passen. Darüber hinaus findet auch eine Überprüfung statt, ob die Impfung im Zeitraum zwischen Freigabe und Verfallsdatum durchgeführt wurde.Wie Dittrich betont, geht man aus seiner Sicht mit dem Start der Möglichkeit der Chargenprüfung einen sehr wichtigen Schritt im Kampf gegen die Fälscher: "Wer Impfpässe fälscht oder einen gefälschten Impfpass nutzt, gefährdet nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern bringt auch Verwandte, Freunde, Nachbarn und Kollegen in Gefahr. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat und bremst die Gesellschaft im Kampf gegen die Pandemie."
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