Sony & TSMC tun sich zusammen für Milliarden-Projekt gegen Chipkrise

Entsprechende Gerüchte gab es schon länger, doch jetzt ist es offiziell. Der japanische Elektronikhersteller Sony und der weltgrößte Vertragsfertiger für Halbleiterprodukte TSMC tun sich zusammen. Gemeinsam wollen sie ein neues Werk in Japan errichten, um die Chipkrise zu bekämpfen. Wie Sony und die Taiwan Semiconductor Manufactoring Company (TSMC) heute laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asia mitteilten, schließt man sich zusammen, um gemeinsam der Chipkrise Herr zu werden. TSMC und Sony wollen insgesamt rund sieben Milliarden Dollar in das erste japanische Werk des taiwanischen Vertragsfertigers stecken. An dem Standort in der Präfektur Kumamotu sollen in fast drei Jahren die ersten Chips bzw. fertigen Wafer von den Bändern laufen.

Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)
Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)Wafer-Produktion bei TSMC (Quelle: TSMC)

Sony und sein neuer Partner TSMC gründen für den Betrieb des neuen Chipwerks ein gemeinsames Joint-Venture-Unternehmen, das unter dem Namen Japan Advanced Semiconductor Manufacturing (JASM) firmieren soll. Sony steckt seinerseits vorerst 500 Millionen Dollar in die neue Firma und erhält dadurch einen Anteil von maximal 20 Prozent, hieß es von den beiden beteiligten Parteien in einer heute veröffentlichten Mitteilung.

TSMC zufolge entstehen mit dem neuen Werk für hochentwickelte Halbleiterprodukte rund 1500 professionelle Jobs. Die japanische Regierung unterstützt das Vorhaben nach Angaben des Konzerns mit voller Kraft. Erst kürzlich hatte die Regierung Japans die rechtlichen Grundlagen für den Bau des neuen Chipwerks geschaffen und dabei auch tatkräftige finanzielle Unterstützung zugesagt.

22- und 28-Nanometer-Chips geplant

Als Standort entschieden sich die Partner für den Ort Kikuyo-cho in der Präfektur Kumamoto, wo Sony bereits jetzt ein Werk für Halbleiterprodukte baut. Das neue Werk soll Chips mit Strukturbreiten von 22 bis 28 Nanometer bauen. Dabei handelt es sich nicht um die modernsten Fertigungstechnologien, derartige Chips werden jedoch häufig im Bereich der Kamerasensoren und Mikrocontroller verwendet und kommen deshalb unter anderem in vielen Elektronikprodukten und der Automobilindustrie zum Einsatz.

Sony ist der weltführende Anbieter von Imaging-Chips für Smartphones, Computer und Autos, schließlich beliefert man im Grunde sämtliche bekannte Marken mit derartigen Produkten. Der japanische Anbieter ist schon lange Kunde von TSMC und sogar der wichtigste Abnehmer des taiwanischen Chipfertigers aus Japan.

Als die Pläne für das neue TSMC-Werk in Japan vor einigen Monaten bekannt wurden, war eigentlich davon die Rede, dass der Hersteller auch in Deutschland ein neues Werk planen würde. Allerdings hat sich in dieser Hinsicht bisher zumindest nichts öffentlich nachvollziehbares getan, während man in Japan offenbar bereit war, angesichts der schwierigen Lage mit Blick auf die Verfügbarkeit von Chips schnell zu handeln. Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Labor, Nanometer, System On Chip, Wafer, Handschuhe Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Labor, Nanometer, System On Chip, Wafer, Handschuhe
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