Netzabdeckung mit 5G: Bundesnetzagentur liefert jetzt reale Daten

Die Netzbetreiber veröffentlichen gern Zahlen zu hohen Abdeckungs-Quoten, die aber wenig über die echte Verbreitung von Mobilfunk-Diensten im Land sagen. Die Bundesnetzagentur hilft nun aber mit realen Daten weiter.
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Demnach wurde Ende Oktober bereits mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands von den neuen 5G-Netzen abgedeckt - allerdings heißt das nicht, dass auch alle Nutzer auf eine so hohe Quote zurückgreifen können. Denn in den Wert fallen alle Regionen, in denen mindestens ein Anbieter Empfang bietet. Somit ist davon auszugehen, dass es wohl noch keinen Netzbetreiber gibt, der über 50 Prozent kommt.

Die Unternehmen selbst geben wesentlich höhere Quoten an. Die Deutsche Telekom spricht beispielsweise davon, schon bei 87 Prozent angekommen zu sein. Allerdings bedeutet das lediglich, dass 87 Prozent der Haushalte erreicht werden. Eines der wichtigsten Nutzungs-Szenarien des Mobilfunks - wenn die Nutzer eben nicht zuhause, sondern irgendwo draußen unterwegs sind - wird so nicht erfasst. Und mit dem Aufbau von Funkzellen in den Metropolregionen, in denen sehr viele Menschen auf kleiner Fläche leben, kommt man schnell auf hohe Haushalts-Abdeckungen.

Keine einfachen Bedingungen

Allerdings ist die Tatsache, dass bereits mehr als die Hälfte der Fläche des Landes mit 5G-Diensten erreicht werden, auch ein Hinweis auf einen ziemlich zügigen Netzausbau. Denn es ist gerade einmal zwei Jahre her, dass die Bundesnetzagentur überhaupt Funkfrequenzen für die neue Mobilfunkgeneration vergeben hat. Und die Installation der notwendigen Anlagen ist während der Corona-Krise auch nicht einfacher geworden.

Nach Daten der Bundesnetzagentur werden außerdem 96 Prozent der Landesfläche von mindestens einem Anbieter mit LTE versorgt. 3G ist hingegen sehr schnell auf nur noch 13,3 Prozent abgefallen, nachdem sowohl die Telekom als auch Vodafone eine komplette Abschaltung vornahmen und Telefonica ebenfalls schrittweise aussteigt.

Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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