Börsenstart von Rivian: Direkt mehr Wert als viele alte Branchengrößen
Dass Elektromobilität die Börse beflügelt, zeigt nicht nur Tesla. Heute ist das Start-up Rivian an die Börse gestartet und wurde euphorisch von den Anlegern empfangen. Mit einer Bewertung von gut 68 Milliarden zum Starttag lässt man alte Branchengrößen aus dem Stand hinter sich.
Rivian legt Traumstart zum Börsenstart hin
Wie Golem schreibt, wird das Unternehmen zum ersten Börsentag damit mit rund 68 Milliarden US-Dollar bewertet. Das ist vor allem mit einem Blick auf die letzte Bewertung ein gigantischer Sprung, im Januar lag diese nämlich noch bei rund 28 Milliarden US-Dollar. Hier spielt sicher auch die starke Rückendeckung von Amazon eine sehr große Rolle, das jüngst die Bestellung von 100.000 Lieferfahrzeugen für die eigene Flotte verkündet hatte.
Alte Branchengrößen können mit einem Blick auf diese Traumwerte, die in kaum einem Zusammenhang zum operativen Geschäft stehen, wohl nur neidisch den Kopf senken. Rivian lässt aus dem Stand Unternehmen wie BWM, Honda, Hyundai hinter sich und schafft es damit knapp in die Liste der 10 größten Automobilhersteller nach Marktkapitalisierung. Vom Großinvestor Ford ist man "nur" noch 10 Milliarden US-Dollar entfernt.
Der Aktienkurs zum Starttag beschert Rivian eine Traumbewertung
Die Gesetze der Börse sind klar: Vertrauen auf die Zukunft ist bei Aktienhandel sehr viel Wert. Dieser Zukunftsbonus hat Tesla an allen anderen Autoherstellern vorbeiziehen lassen und sorgt jetzt auch für einen glänzenden Börsenstart von Rivian. Das Unternehmen für Elektrofahrzeuge, von dem noch kein Modell breit auf dem Markt verfügbar ist, hatte zum IPO 153 Millionen Anteile zum Preis von je 78 US-Dollar ausgegeben und damit fast 12 Milliarden US-Dollar eingesammelt - ein Spitzenwert in diesem Börsenjahr.
Rivian legt Traumstart zum Börsenstart hin
Wie Golem schreibt, wird das Unternehmen zum ersten Börsentag damit mit rund 68 Milliarden US-Dollar bewertet. Das ist vor allem mit einem Blick auf die letzte Bewertung ein gigantischer Sprung, im Januar lag diese nämlich noch bei rund 28 Milliarden US-Dollar. Hier spielt sicher auch die starke Rückendeckung von Amazon eine sehr große Rolle, das jüngst die Bestellung von 100.000 Lieferfahrzeugen für die eigene Flotte verkündet hatte.
Alte Branchengrößen können mit einem Blick auf diese Traumwerte, die in kaum einem Zusammenhang zum operativen Geschäft stehen, wohl nur neidisch den Kopf senken. Rivian lässt aus dem Stand Unternehmen wie BWM, Honda, Hyundai hinter sich und schafft es damit knapp in die Liste der 10 größten Automobilhersteller nach Marktkapitalisierung. Vom Großinvestor Ford ist man "nur" noch 10 Milliarden US-Dollar entfernt.
Keine Gewinne in Sicht
Gewinne sind für Rivian dabei noch in sehr weiter Ferne. Ein Blick in den Wertpapierprospekt zeigt, dass man bei einem Umsatz zwischen null und einer Million US-Dollar im dritten Quartal einen Verlust von fast 1,3 Milliarden Dollar plant. Neben Amazons Großbestellung will man aktuell 55.400 Vorbestellungen für die ersten Modelle R1T und R1S vorweisen können.
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