Tesla Model S: Teardown zeigt spannende Hardware mit Wasserkühlung
Ein Teardown schaut dem Model S Plaid nicht unter die Haube, sondern auf die Platine. Seit Januar 2021 verbaut Tesla hier neue Hardware für alle IT-Anwendungen. Wie der inoffizielle Einblick zeigt, haben die Entwickler einen komplexen Aufbau mit Wasserkühlung realisiert.
Überblick der Bauteile im Tesla-Computer des Model S Plaid:
Wie Ingineerix betont, vereint das Bauteil sowohl die Hardware für das leistungsstarke Infotainment-System als auch für den Computer, der die Verarbeitung von Signalen für "Autopilot"-Funktionen übernimmt. Tesla platziert das Bauteil auf der Beifahrerseite hinter einer Plastikabdeckung unter der Fußmatte.
Auf YouTube ansehen
Beim ersten Blick stechen dabei sofort die beiden Anschlüsse für die Wasserkühlung ins Auge. Eine Luftkühlung wäre für das kompakte System mit einer Gesamtleistung von rund 350 Watt nicht ausreichend. Auf der ersten Platine zeigt sich zunächst das LTE-Modem, das als eigenes Modul für den einfachen Austausch in anderen Märkten ausgelegt ist. Ebenfalls zu sehen: Eine Batterie für das Gateway, Bauteile der Stromversorgung sowie RAM-Module.
Spannend wird es dann auf der Rückseite dieser Platine: Hier platziert Tesla seinen angepassten Ryzen-Prozessor zusammen mit NVMe-Speicher. Interessantes Detail: Das Gateway, ebenfalls hier verbaut, nutzt für seine Logs eine 16 GB Speicherkarte. Dazu kommen drei Audio-Verstärker-Chips mit entsprechenden Output-Filtern, sowie zwei Signalprozessoren.
Die zweite Platine findet über PCIe Anschluss und beheimatet den Grafikchip. Tesla setzt auf einen angepassten Navi-23-Chip, der auf 8 GB GDDR6-Videospeicher zugreift. Den übrigen Raum nimmt Hardware zur Kühlung ein: Kupfer-Heatspreader für die CPU und GPU. Durch eine große Kühlplatte erfolgt dann die Abtrennung zum Computer für die Autopilot-Funktion, der auf zwei Prozessoren setzt, die von Tesla entwickelt wurden.
Ganz schön komplexes Sandwich-Design
Tesla hatte Anfang des Jahres werbewirksam betont, dass das Infotainment-System des Model S Plaid auf dem Leistungsniveau der PlayStation 5 liegt - diese kommt auch im neuen Model X und S zum Einsatz. Bisher hatte das Unternehmen grobe Eckdaten zum Aufbau des "Car Computer" geliefert, ein Teardown von Ingineerix erlaubt jetzt aber einen wesentlich ausführlicheren und sehr spannenden Einblick auf das komplexe System.Überblick der Bauteile im Tesla-Computer des Model S Plaid:
- Hauptprozessor: AMD Ryzen YE180FC3T4MFG, 4 Kerne, 45 Watt Ryzen Embedded, 512 KB L2 Cache pro Kern, 4 MB L3 Cache
- GPU: AMD Radeon mit Kennzeichnung 215-130000026, angepasste Radeon 6600M Navi 23
- Digitaler Signalprozessor 1: ADSP-SC587W SHARC+ Dual Core mit ARM Cortex-A5
- Digitaler Signalprozessor 2: D21584 SHARC+ Dual Core mit ARM Cortex-A5
- WLAN/BT-Modul: LG Innotek ATC5CPC001
- Mobilfunkmodem: Quectel AG525R-GL
- Gateway: SPC5748GSMMJ6
- Ethernet-Switch: Realtek RTL9068ABD
- Autopilot-Computer: Zwei Prozessoren, entwickelt von Tesla
Wie Ingineerix betont, vereint das Bauteil sowohl die Hardware für das leistungsstarke Infotainment-System als auch für den Computer, der die Verarbeitung von Signalen für "Autopilot"-Funktionen übernimmt. Tesla platziert das Bauteil auf der Beifahrerseite hinter einer Plastikabdeckung unter der Fußmatte.
Auf YouTube ansehenBeim ersten Blick stechen dabei sofort die beiden Anschlüsse für die Wasserkühlung ins Auge. Eine Luftkühlung wäre für das kompakte System mit einer Gesamtleistung von rund 350 Watt nicht ausreichend. Auf der ersten Platine zeigt sich zunächst das LTE-Modem, das als eigenes Modul für den einfachen Austausch in anderen Märkten ausgelegt ist. Ebenfalls zu sehen: Eine Batterie für das Gateway, Bauteile der Stromversorgung sowie RAM-Module.
Spannend wird es dann auf der Rückseite dieser Platine: Hier platziert Tesla seinen angepassten Ryzen-Prozessor zusammen mit NVMe-Speicher. Interessantes Detail: Das Gateway, ebenfalls hier verbaut, nutzt für seine Logs eine 16 GB Speicherkarte. Dazu kommen drei Audio-Verstärker-Chips mit entsprechenden Output-Filtern, sowie zwei Signalprozessoren.
Die zweite Platine findet über PCIe Anschluss und beheimatet den Grafikchip. Tesla setzt auf einen angepassten Navi-23-Chip, der auf 8 GB GDDR6-Videospeicher zugreift. Den übrigen Raum nimmt Hardware zur Kühlung ein: Kupfer-Heatspreader für die CPU und GPU. Durch eine große Kühlplatte erfolgt dann die Abtrennung zum Computer für die Autopilot-Funktion, der auf zwei Prozessoren setzt, die von Tesla entwickelt wurden.
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen