US-Embargo: Huawei steht vor dem Verkauf seiner x86-Server-Sparte
Das US-Embargo hat für Huawei weiterhin schwere Folgen, denn der chinesische Konzern steht aufgrund des Handelsverbots offenbar kurz vor dem Verkauf seiner Server-Sparte. Offenbar kann Huawei kaum noch die nötigen Intel-Prozessoren in ausreichenden Stückzahlen einkaufen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, sind derzeit laufende Gespräche über einen Verkauf der Sparte für x86-basierte Server von Huawei mittlerweile weit vorangeschritten. Der Verkauf soll wahrscheinlich an ein neu gegründeteres Konsortium erfolgen, hinter dem unter anderem Regierungseinrichtungen aus China stehen.
Die Sparte für x86-Server ist zwar eines der Standbeine von Huawei, hatte aber nie die gleiche große Bedeutung wie die inzwischen ebenfalls an staatlich unterstützte Investoren verkaufte Smartphone-Sparte. Außerdem baut Huawei seit einigen Jahren ARM-Server auf Basis der hauseigenen Kunpeng-Prozessoren. Die ARM-Chips sollen außerdem verstärkt in Desktop-PCs von Huawei eingesetzt werden, wofür Huawei zuletzt in den Ausbau dieses Geschäftsbereichs investiert hat.
Durch eine Abspaltung der Sparte für x86-Server könnte es dem so entstehenden neuen Unternehmen leichter fallen, die für den Bau der Systeme nötigen Komponenten von US-Zulieferern wie Intel einzukaufen. Huawei selbst darf durch das amerikanische Embargo seit geraumer Zeit nicht mehr mit Chips, Software und anderen Produkten beliefert werden, die mit Hilfe der Technologien von US-Firmen produziert oder entwickelt werden.
Staat stützt Verkäufe
Bisher ist offen, welche Summen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Huaweis Server-Sparte an die staatlich unterstützten Käufer fließen sollen. Wahrscheinlich wird es sich aber um einige Milliarden Yuan handeln. Das Konsortium, das die Übernahme plant, besteht unter anderem aus einem Investment-Unternehmen, das der chinesischen Regierung untersteht, und einem kleineren Anbieter von Produkten aus dem Bereich der Consumer Electronics.Die Sparte für x86-Server ist zwar eines der Standbeine von Huawei, hatte aber nie die gleiche große Bedeutung wie die inzwischen ebenfalls an staatlich unterstützte Investoren verkaufte Smartphone-Sparte. Außerdem baut Huawei seit einigen Jahren ARM-Server auf Basis der hauseigenen Kunpeng-Prozessoren. Die ARM-Chips sollen außerdem verstärkt in Desktop-PCs von Huawei eingesetzt werden, wofür Huawei zuletzt in den Ausbau dieses Geschäftsbereichs investiert hat.
Durch eine Abspaltung der Sparte für x86-Server könnte es dem so entstehenden neuen Unternehmen leichter fallen, die für den Bau der Systeme nötigen Komponenten von US-Zulieferern wie Intel einzukaufen. Huawei selbst darf durch das amerikanische Embargo seit geraumer Zeit nicht mehr mit Chips, Software und anderen Produkten beliefert werden, die mit Hilfe der Technologien von US-Firmen produziert oder entwickelt werden.
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Surface Laptop 8 mit Snapdragon X2: Leak liefert Details & Bilder vorab
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Windows-Sicherheit: Microsoft schränkt NTLM-Nutzung stark ein
- Neue GitHub Copilot-Preise: Die Token-Abrechnung wird zur Kostenfalle
- 19% MwSt. geschenkt: Geniale Ninja & Shark Deals bei Media Markt
- Nur jetzt: Media Markt und Saturn starten 19%-MwSt.-Rabatt für alle
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!