Chip-Knappheit: Wetter-Chaos in Texas verschärft die Situation weiter
Aktuell herrscht bei Chips rund um den Globus echte Knappheit. Das Wetter-Chaos, das Texas jüngst heimgesucht hatte, wird diese Situation noch weiter verschärfen. Samsung, NXP und Infineon geben an, dass es lange dauern kann, bis die Werke wieder anlaufen.
Zwar konnte mittlerweile die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas in den meisten Fällen wohl wiederhergestellt werden, damit ist es laut den Unternehmen aber noch lange nicht getan. Wie Samsung gegenüber Reuters am Dienstag mitteilte, müsse man jetzt zunächst alle Anlagen überprüfen und neu konfigurieren. Es könne "möglicherweise mehr Zeit brauchen, um normale Werte zu erreichen", so das Unternehmen. Auf Basis der Informationen anderer Hersteller zieht Reuters ein klares Fazit: Es wird wohl Wochen dauern, bis Texas seine alte Chip-Kapazität erreicht.
"Wir rechnen aktuell mit etwa einem Monat Produktionsausfall", so auch Risto Puhakka, Präsident der Marktbeobachter VLSIresearch. "Die Auswirkung ist fast unmittelbar, da die Chip-Lagerbestände niedrig sind und die Kunden sie so schnell wie möglich brauchen."
Es wird Wochen dauern, bis die Chip-Produktion wieder normal läuft
Zwar entfallen nach aktuellen Zahlen nur rund 12 Prozent der weltweiten Produktion von Halbleiterchips auf Anlagen in den USA, bei der anhaltenden Knappheit auf dem Weltmarkt machen sich aber auch Störungen dieser Kapazitäten deutlich bemerkbar. Wie Reuters berichtet, haben die verheerenden Wetterverhältnisse und damit verbundenen Stromausfälle in Texas dazu geführt, dass natürlich auch die Produktion von großen Herstellern wie Samsung, NXP und Infineon vollständig zum Erliegen kam.Zwar konnte mittlerweile die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas in den meisten Fällen wohl wiederhergestellt werden, damit ist es laut den Unternehmen aber noch lange nicht getan. Wie Samsung gegenüber Reuters am Dienstag mitteilte, müsse man jetzt zunächst alle Anlagen überprüfen und neu konfigurieren. Es könne "möglicherweise mehr Zeit brauchen, um normale Werte zu erreichen", so das Unternehmen. Auf Basis der Informationen anderer Hersteller zieht Reuters ein klares Fazit: Es wird wohl Wochen dauern, bis Texas seine alte Chip-Kapazität erreicht.
Folgen unmittelbar
Auch Edward Latson, Chef des Herstellerverbands Austin, betont, dass Hersteller jetzt erst Prozesse durchlaufen müssen, die nicht nur Zeit kosten, sondern auch "sehr teuer sind". So müssten zunächst Fabriken in Stand gesetzt und dann Produktionsanlagen wieder gestartet werden. Latson erwartet, dass die Auswirkungen, unter anderem für Autohersteller, die aus Texas Chips beziehen, noch für Monate zu spüren sein werden."Wir rechnen aktuell mit etwa einem Monat Produktionsausfall", so auch Risto Puhakka, Präsident der Marktbeobachter VLSIresearch. "Die Auswirkung ist fast unmittelbar, da die Chip-Lagerbestände niedrig sind und die Kunden sie so schnell wie möglich brauchen."
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