Samsung und Partner entwickeln neuen Rekord-Upstream für 5G
Obwohl die 5G-Technologie bereits in großem Stil installiert wird, geht die Entwicklung an den Systemen weiter. Jetzt konnte ein Team unter der Führung Samsungs eine neue Rekorde-Bandbreite vermelden: 711 Megabit pro Sekunde wurden im Upstream erreicht.
Der Spitzenwert ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Südkoreaner mit dem Chiphersteller Qualcomm und dem US-Netzbetreiber Verizon. Erreicht wurde die hohe Geschwindigkeit durch ein Verfahren, bei dem mehrere Bänder des mmWave-Spektrums zusammengeschlossen und parallel für die Datenübertragung genutzt wurden. Dabei stehen zwar mehrere parallele Datenströme zur Verfügung, die aufgrund von unterschiedlichen Kapazitäten und möglichen Interferenzen aber koordiniert werden müssen.
Hohe Bandbreiten sind im 5G-Bereich nicht ungewöhnlich. Bei den Downstreams wurden bereits problemlos Geschwindigkeiten von mehreren Gigabit pro Sekunde geschafft. Aufgrund der limitierten Möglichkeiten der Endgeräte ist das Senden von großen Datenmengen aber eine ganz andere Herausforderung, die man meistern muss, um kommende Entwicklungen im Anwendungsbereich zu ermöglichen.
Noch wichtiger werden sie aber bei kommenden Anwendungen. Vernetzte Systeme wie beispielsweise autonome Fahrzeuge und andere Anwendungen, die von einem regen Datenaustausch mit anderen Geräten und Diensten abhängig sind, werden enorme Bandbreiten in beide Richtungen benötigen. Hierfür bildet die Forschung, wie sie von dem genannten Team geleistet wird, einen wichtigen Beitrag.
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Hohe Bandbreiten sind im 5G-Bereich nicht ungewöhnlich. Bei den Downstreams wurden bereits problemlos Geschwindigkeiten von mehreren Gigabit pro Sekunde geschafft. Aufgrund der limitierten Möglichkeiten der Endgeräte ist das Senden von großen Datenmengen aber eine ganz andere Herausforderung, die man meistern muss, um kommende Entwicklungen im Anwendungsbereich zu ermöglichen.
Nur Super-Downstreams reichen nicht
Der Fokus des Interesses liegt meist auf den hohen Downstream-Bandbreiten. Wer allerdings intensiv Cloud-Dienste verwendet, benötigt auch schnelle Upstreams. Insbesondere wenn zügig hochauflösende Bilder oder Videos gespeichert werden sollen. Aber auch die zuletzt rasant gestiegene Zahl an Nutzern, die ihrer alltäglichen Arbeit nicht mehr am festen Büroarbeitsplatz mit seinem Netzwerkanschluss nachgeht, ist oft auf höhere Upstreams angewiesen.Noch wichtiger werden sie aber bei kommenden Anwendungen. Vernetzte Systeme wie beispielsweise autonome Fahrzeuge und andere Anwendungen, die von einem regen Datenaustausch mit anderen Geräten und Diensten abhängig sind, werden enorme Bandbreiten in beide Richtungen benötigen. Hierfür bildet die Forschung, wie sie von dem genannten Team geleistet wird, einen wichtigen Beitrag.
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