1&1 startet mit Netzbetreiber Rakuten Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes
In einem Interview hat 1&1-Vorstandschef Ralph Dommermuth nun verraten, wie es mit dem Aufbau des konzerneigenen Mobilfunknetzes weitergeht. Er bestätigte dabei, einen Ausbaupartner gefunden zu haben - und, wie das Netz geplant wird.
Demnach setzt 1&1 auf 5G-Sendeanlagen, die voll automatisiert und damit mit einem verhältnismäßig kleinen Mitarbeiterstamm von 50 Personen betrieben werden sollen. In einem Interview mit dem Handelsblatt erläuterte 1&1-Vorstandschef Ralph Dommermuth nun den Stand der Planungen. Der Aufbau des 1&1-eigenen Mobilfunknetzes wird dabei mit dem Open-RAN-Netzbetreiber Rakuten als Generalunternehmer durchgeführt. Die Verträge sind frisch besiegelt worden.
Weitere wichtige Partner für den Aufbau des Mobilfunknetzes sind NEC und Mavenir. NEC liefert die Antennentechnologie und Mavenir steuert die Software bei. Dass man ganz auf 5G setzt, hat auch mit der Konkurrenz zu tun, denn 1&1 steht bereits in Verhandlungen mit Telekom, Telefonica und Vodafone über eine Mitbenutzung des neuen, vierten Mobilfunknetzes in Deutschland.
1&1 hatte zunächst angekündigt, Mitte 2021 mit dem Bau der Anlage zu beginnen - nun wird es etwas später. Laut dem Bericht des Handelsblatts startet man im nächsten Quartal. Wann man schließlich den Betrieb aufnehmen wird, und wie die Planungen derzeit deutschlandweit verteilt laufen, verriet Dommermuth noch nicht. Vor Kurzem war bekannt geworden, dass 1&1 im Landkreis Schweinfurt seinen ersten eigenen Mobilfunk-Sendemast baut. Das Projekt hat aber nichts mit dem Aufbau des eigenen Netzes zu tun, sondern ist ein Teil des Weiße-Flecken-Programms, bei dem alle Anbieter Funklöcher stopfen.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Geplant ist ein "echtes 5G-Netz"
Man werde "ein echtes 5G-Netz" aufbauen. Rakuten ist dabei laut dem 1&1-Chef der weltweit einzige Open-RAN-Experte, der bereits über umfangreiche Praxiserfahrung mit dieser neuen Technologie verfügt und daher war er die erste Wahl.Weitere wichtige Partner für den Aufbau des Mobilfunknetzes sind NEC und Mavenir. NEC liefert die Antennentechnologie und Mavenir steuert die Software bei. Dass man ganz auf 5G setzt, hat auch mit der Konkurrenz zu tun, denn 1&1 steht bereits in Verhandlungen mit Telekom, Telefonica und Vodafone über eine Mitbenutzung des neuen, vierten Mobilfunknetzes in Deutschland.
1&1 hatte zunächst angekündigt, Mitte 2021 mit dem Bau der Anlage zu beginnen - nun wird es etwas später. Laut dem Bericht des Handelsblatts startet man im nächsten Quartal. Wann man schließlich den Betrieb aufnehmen wird, und wie die Planungen derzeit deutschlandweit verteilt laufen, verriet Dommermuth noch nicht. Vor Kurzem war bekannt geworden, dass 1&1 im Landkreis Schweinfurt seinen ersten eigenen Mobilfunk-Sendemast baut. Das Projekt hat aber nichts mit dem Aufbau des eigenen Netzes zu tun, sondern ist ein Teil des Weiße-Flecken-Programms, bei dem alle Anbieter Funklöcher stopfen.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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