Engpass bringt Traum-Preise:
Samsung profitiert von der Chipkrise
Des einen Leid, des anderen Freud: Samsung Electronics profitiert enorm von der aktuellen Krise auf dem Chipmarkt. Zwar muss man bei Endprodukten auch kleinere Abstriche machen, dafür sprudeln die Einnahmen der Chipfertigung aber reichlich.
Die enorme Verknappung von Chips auf dem Weltmarkt lässt die Preise kräftig in die Höhe schießen. Als Hersteller profitiert man von dieser Situation natürlich. So konnte Samsung den Umsatz in seiner Halbleiter-Sparte im Geschäftszeitraum von April bis Juni um immerhin 25 Prozent auf 19,7 Milliarden Dollar steigern. Der Überschuss aus dem operativen Geschäft erreichte so eine Summe von 6 Milliarden Dollar.
Die Einnahmen aus den Chipverkäufen machen somit etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) des Umsatzes aus, den Samsung Electronics im letzten Quartal generiert hat. Und da die höheren Verkaufspreise, die man hier erzielt, auch die Marge ordentlich klettern lassen, trägt der Bereich sogar zu mehr als der Hälfte des Gewinns bei.
Recht gut lief auch das Geschäft mit Unterhaltungselektronik, in dem Samsung seinen Umsatz um 20 Prozent verbessern konnte. Bei Smartphones ging es aber im Jahresvergleich um 8 Prozent nach unten. Hier hat das Unternehmen seit einiger Zeit zunehmend Schwierigkeiten, mit der besser gewordenen Konkurrenz aus China mitzuhalten. Insgesamt konnten die Südkoreaner ihrem Umsatz im letzten Quartal um rund 20 Prozent auf 55,2 Milliarden Dollar steigern, der operative Gewinn wuchs um 54 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar.
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Die Einnahmen aus den Chipverkäufen machen somit etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) des Umsatzes aus, den Samsung Electronics im letzten Quartal generiert hat. Und da die höheren Verkaufspreise, die man hier erzielt, auch die Marge ordentlich klettern lassen, trägt der Bereich sogar zu mehr als der Hälfte des Gewinns bei.
Unklare Aussichten
Die Südkoreaner gehen davon aus, dass sich die Situation auf dem Weltmarkt für Halbleiter-Produkte im zweiten Halbjahr 2021 nicht wesentlich ändern wird. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass es für das Unternehmen so erfreulich weitergehen wird wie in den letzten Monaten. Denn aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten bei der Entwicklung der Corona-Pandemie und der verschiedenen geopolitischen Spannungen lässt sich nur schwer prognostizieren, wie die Geschäfte laufen werden.Recht gut lief auch das Geschäft mit Unterhaltungselektronik, in dem Samsung seinen Umsatz um 20 Prozent verbessern konnte. Bei Smartphones ging es aber im Jahresvergleich um 8 Prozent nach unten. Hier hat das Unternehmen seit einiger Zeit zunehmend Schwierigkeiten, mit der besser gewordenen Konkurrenz aus China mitzuhalten. Insgesamt konnten die Südkoreaner ihrem Umsatz im letzten Quartal um rund 20 Prozent auf 55,2 Milliarden Dollar steigern, der operative Gewinn wuchs um 54 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar.
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