Nach der RTX 3080 Ti: Nvidia soll an Super-GPUs für Desktops arbeiten
Nach dem Ausbau der GeForce RTX 30-Series um zusätzliche Ti-Modelle plant Nvidia scheinbar die Einführung diverser Super-Grafikkarten. Diese könnten nicht, wie vorerst angenommen, nur für Notebooks eine Rolle spielen, sondern auch für Desktop-PCs erscheinen.
Bereits Anfang Juni ging aus einer durchgesickerten Lenovo-Roadmap die mögliche Existenz der beiden Ampere-Modelle Nvidia GeForce RTX 3080 Super und RTX 3070 Super hervor. Diese sollten in neuen Gaming-Laptops des chinesischen Herstellers zum Einsatz kommen, wurden bis dato allerdings nie offiziell vorgestellt. Aktuell verdichten sich die Gerüchte rund um die mobilen Super-Ableger der RTX 30-Series, wobei sogar der Einsatz einer GA103-GPU und bis zu 16 GB GDDR6-Videospeicher (VRAM) diskutiert wird.
Sollten die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, könnten sie sich zwischen den klassischen und den Ti-Versionen der RTX 3080 und RTX 3070 einordnen und vor allem im Notebook-Bereich mehr CUDA-Kerne ins Spiel bringen. Bei einer Vorstellung Anfang des kommenden Jahres ist es jedoch fraglich, ob die im Winter stets steigende Nachfrage bewältigt werden kann. Aufgrund des akuten Chipmangels im Bereich der Unterhaltungselektronik kommt es Experten zufolge bis über das Jahr 2022 hinaus zu Lieferengpässen, vor allem im Bereich der Grafikkarten und Spielekonsolen.
Siehe auch:
Ampere die Dritte: Nvidias Super-Grafikkarten werden erwartet
Die für Anfang 2022 erwarteten Grafikkarten sollen jedoch aller Voraussicht nach nicht nur in Notebooks verbaut werden. Wie der oft gut informierte Leaker "kopite7kimi" auf Twitter zu verstehen gibt, könnten die RTX 3080 Super und RTX 3070 Super im gleichen Atemzug auch für Desktops-PCs vorgestellt werden. Zu den möglichen technischen Daten und Leistungswerten der angedeuteten Super-GPUs mit Ampere-Architektur liegen allerdings noch keine Informationen vor.Sollten die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, könnten sie sich zwischen den klassischen und den Ti-Versionen der RTX 3080 und RTX 3070 einordnen und vor allem im Notebook-Bereich mehr CUDA-Kerne ins Spiel bringen. Bei einer Vorstellung Anfang des kommenden Jahres ist es jedoch fraglich, ob die im Winter stets steigende Nachfrage bewältigt werden kann. Aufgrund des akuten Chipmangels im Bereich der Unterhaltungselektronik kommt es Experten zufolge bis über das Jahr 2022 hinaus zu Lieferengpässen, vor allem im Bereich der Grafikkarten und Spielekonsolen.
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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