Xbox Series X: Microsoft kämpft mit Insider-Warteliste gegen Scalper
Um Lieferschwierigkeiten und die Scalper-Problematik rund um die Xbox Series X besser zu bewältigen, führt Microsoft eine Warteliste für Xbox One-Insider ein. In den USA können sich Tester der Beta-Software bereits für den priorisierten Kauf der Next-Gen-Konsole registrieren.
Via Twitter kündigte Microsoft den so genannten "Console Purchase Pilot" (dt. Konsolenkauf-Pilot) an. Mit ihm haben Teilnehmer des Xbox Insider-Programms die Möglichkeit, sich abseits der üblichen Bezugsquellen für den Kauf einer neuen Xbox Series X zu qualifizieren. Der eindeutig als Pilotprojekt beschriebene Service startet zuerst in den USA, könnte bei entsprechendem Erfolg jedoch ausgeweitet werden. Die Redmonder stellen dabei auch den Xbox One-Insidern nur ein begrenztes Kontingent an Konsolen zur Verfügung und rechnen bereits im Vorfeld damit, nicht alle Interessenten beliefern zu können.
Die Lieferprobleme der Xbox Series X sind grundlegend auf die pandemiebedingte Halbleiter-Knappheit und die gleichzeitig gestiegene Nachfrage zurückzuführen. Mit einer schlechten Verfügbarkeit muss auch in den kommenden Monaten gerechnet werden. Konkurrent Sony geht zudem davon aus, dass sich die schlechte Liefersituation der PlayStation 5 (PS5) über das gesamte Jahr 2022 erstrecken wird. Ein ähnliches Schicksal teilen sich die neuen Grafikkarten von Nvidia und AMD, die derzeit fast ausschließlich zu Wucherpreisen von Drittanbietern und Scalpern angeboten werden.
Siehe auch:
Ein erster Schritt im Kampf gegen Scalper und Wucherpreise
In den sozialen Netzwerken äußert sich ein Großteil der Xbox-Fans positiv zum neuen Pilotprogramm, stellt jedoch die vergleichsweise späte Reaktion Microsofts auf so genannte Scalper in Frage. Diese sorgen unter anderem mit Bots dafür, dass die geringen Kontingente, welche Online-Händlern zur Verfügung stehen, innerhalb weniger Minuten ausverkauft sind. Otto Normalverbraucher hat bei einer kurzfristigen Verfügbarkeit somit nur geringe Chancen, die Xbox Series X aus dem Warenkorb nach Hause liefern zu lassen. Ziel der Scalper ist es, die Konsole zu einem deutlich höheren Preis auf Auktionsplattformen wie eBay anzubieten.Die Lieferprobleme der Xbox Series X sind grundlegend auf die pandemiebedingte Halbleiter-Knappheit und die gleichzeitig gestiegene Nachfrage zurückzuführen. Mit einer schlechten Verfügbarkeit muss auch in den kommenden Monaten gerechnet werden. Konkurrent Sony geht zudem davon aus, dass sich die schlechte Liefersituation der PlayStation 5 (PS5) über das gesamte Jahr 2022 erstrecken wird. Ein ähnliches Schicksal teilen sich die neuen Grafikkarten von Nvidia und AMD, die derzeit fast ausschließlich zu Wucherpreisen von Drittanbietern und Scalpern angeboten werden.
Siehe auch:
- Xbox One & Series X: Mai-Update jetzt verfügbar - Das alles ist neu
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- Xbox: Microsoft hat noch nie etwas an Konsolenverkäufen verdient
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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