Microsoft, Sony und Nintendo:
Epic Games buhlt um Konsolenspiele
Um sich vom Konkurrenten Steam abzuheben, sucht Epic Games nach Möglichkeiten, neue Exklusivtitel für seinen Store zu gewinnen. Unter anderem soll man das Gespräch mit Sony, Microsoft und Nintendo suchen, um PC-Portierungen von Konsolenspielen exklusiv anzubieten.
Aus bisher unbestätigten internen Memos soll ein Auszug von Epic Games' Taktiken hervorgehen, die drei großen Konsolen-Hersteller Microsoft, Sony und Nintendo für sich zu gewinnen. Dabei sollen es die Entwickler von Fortnite, der Unreal-Engine und des gleichnamigen Epic Games Store vor allem auf First-Party-Titel abgesehen haben, die zum Release nahezu ausschließlich für Xbox-, PlayStation- und Switch-Systeme veröffentlicht werden. Finanziell will man dabei scheinbar große Geschütze auffahren.
Das interne Feedback seitens Microsoft scheint hingegen negativ auszufallen. Nicht nur sehen die Manager in Redmond durch die mögliche Kooperation eine Gefährdung des Games Pass für PC, auch Xbox-Chef Phil Spencer scheint aufgrund des freundschaftlichen Verhältnisses zu Gabe Newell eher der Steam-Plattform zugeneigt. Auf ihr bieten die Xbox Game Studios derzeit bereits Spiele wie Sea of Thieves, Forza, Halo und den Flight Simulator an. Sony hingegen bedient sowohl Steam, als auch den Epic Games Store mit seinen PC-Portierungen von Horizon Zero Dawn und Days Gone (ab 18. Mai 2021).
Gespräche mit Nintendo scheinen bei Epic Games zwar nicht abwegig zu sein, doch definiert man diese den Auszügen nach selbst als "Moonshot", was am ehesten als Luftnummer oder dem Schuss ins Blaue übersetzt werden könnte. Entsprechend wurden dem japanischen Entwickler noch keine Angebote unterbreitet.
Siehe auch:
200 Millionen US-Dollar, Xbox Game Pass-Hindernisse und "Moonshots"
Schenkt man den vorliegenden Stichpunkten Vertrauen, befindet sich Epic Games derzeit vor allem mit Sony in Gesprächen, die vier bis sechs nicht näher beschriebene PlayStation-Titel betreffen. Für entsprechende PC-Portierungen, die exklusiv im eigenen Store angeboten werden könnten, würde die Spieleschmiede von Tim Sweeney bis zu 200 Millionen US-Dollar einplanen. Ein vergleichsweise kleiner Betrag, wenn man bedenkt, dass Epic Games zuletzt rund 150 Millionen US-Dollar allein für die einjährige Exklusivität des Loot-Shooters Borderlands 3 ausgegeben hat.Das interne Feedback seitens Microsoft scheint hingegen negativ auszufallen. Nicht nur sehen die Manager in Redmond durch die mögliche Kooperation eine Gefährdung des Games Pass für PC, auch Xbox-Chef Phil Spencer scheint aufgrund des freundschaftlichen Verhältnisses zu Gabe Newell eher der Steam-Plattform zugeneigt. Auf ihr bieten die Xbox Game Studios derzeit bereits Spiele wie Sea of Thieves, Forza, Halo und den Flight Simulator an. Sony hingegen bedient sowohl Steam, als auch den Epic Games Store mit seinen PC-Portierungen von Horizon Zero Dawn und Days Gone (ab 18. Mai 2021).
Gespräche mit Nintendo scheinen bei Epic Games zwar nicht abwegig zu sein, doch definiert man diese den Auszügen nach selbst als "Moonshot", was am ehesten als Luftnummer oder dem Schuss ins Blaue übersetzt werden könnte. Entsprechend wurden dem japanischen Entwickler noch keine Angebote unterbreitet.
Siehe auch:
- Das zahlt Epic für verschenkte und exklusive Spiele - und das bringen sie
- Epic zieht mit Veteranin des Microsoft-Prozesses gegen Apple
- Für "Metaverse": Epic erhält 1 Mrd. Dollar Kapital, 200 Mio. $ von Sony
- Kampf gegen Steam: Epic Games Store "verbrennt" jede Menge Geld
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