Kopfhörer: Sennheiser verkauft Privatkunden-Sparte in die Schweiz
Der deutsche Kopfhörerspezialist Sennheiser verkauft seine Sparte für Produkte für den Privatkunden-Markt in die Schweiz. Die Schweizer Firma Sonova, eigentlich ein Anbieter von Hörgeräten und anderen medizinischen Hörsystemen zahlt dafür rund 200 Millionen Euro.
Wie Sennheiser und Sonova heute Morgen mitteilten, übernimmt der Schweizer Hersteller von medizinischen Hörsystemen die sogenannte Consumer Division von Sennheiser. Dieser Unternehmenszweig ist vor allem für seine hochwertigen Kopfhörer und Mikrofone bekannt, mit denen man seit Jahrzehnten private Kunden ansprechen will.
Sennheiser hatte im Februar angekündigt, dass man sich von der Consumer-Sparte trennen und künftig ausschließlich auf das Geschäft mit Produkten für professionelle Kunden konzentrieren wolle. Mitte 2020 hatte Sennheiser den Abbau von rund 650 der bis dahin 2800 Arbeitsplätze im Unternehmen angekündigt und dies mit einem schlechten Geschäftsjahr 2019 und den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie begründet.
Für Sonova ist die Übernahme der Marke Sennheiser im Endkundenmarkt ein wichtiger Schritt bei seinen Versuchen, sich als Anbieter von Premium-Kopfhörern und Soundbars ein weiteres Standbein zu schaffen. Der Schweizer Hersteller will bei Sennheiser-Kopfhörern künftig seine Erfahrung aus dem Bereich der Hörgeräte einfließen lassen. Denkbar sei zum Beispiel, dass man die Laufzeit von In-Ear-Lösungen verbessere oder den Trägern der Kopfhörer die Möglichkeit gebe, ihre Gesprächspartner bei Bedarf besser verstehen zu können.
Die Übernahme der Consumer-Sparte von Sennheiser Electronic durch Sonova muss noch von den zuständigen Behörden freigegeben werden. Aktuell plant man einen Abschluss des Geschäfts noch in diesem Jahr.
Sennheiser bei Saturn: Momentan viele Kopfhörer stark reduziert!
Sennheiser hatte im Februar angekündigt, dass man sich von der Consumer-Sparte trennen und künftig ausschließlich auf das Geschäft mit Produkten für professionelle Kunden konzentrieren wolle. Mitte 2020 hatte Sennheiser den Abbau von rund 650 der bis dahin 2800 Arbeitsplätze im Unternehmen angekündigt und dies mit einem schlechten Geschäftsjahr 2019 und den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie begründet.
Sonova will Standort bei Hannover erhalten
Sonova kündigte an, dass man den Sennheiser-Standort in Wedemark bei Hannover mit den dort tätigen Mitarbeitern erhalten wolle, weil dort die besten Kräfte für die Entwicklung attraktiver Produkte beheimatet sind. Sonova will die Kopfhörer der Marke Sennheiser künftig in Lizenz produzieren und so den weltbekannten Namen weiterführen.Für Sonova ist die Übernahme der Marke Sennheiser im Endkundenmarkt ein wichtiger Schritt bei seinen Versuchen, sich als Anbieter von Premium-Kopfhörern und Soundbars ein weiteres Standbein zu schaffen. Der Schweizer Hersteller will bei Sennheiser-Kopfhörern künftig seine Erfahrung aus dem Bereich der Hörgeräte einfließen lassen. Denkbar sei zum Beispiel, dass man die Laufzeit von In-Ear-Lösungen verbessere oder den Trägern der Kopfhörer die Möglichkeit gebe, ihre Gesprächspartner bei Bedarf besser verstehen zu können.
Die Übernahme der Consumer-Sparte von Sennheiser Electronic durch Sonova muss noch von den zuständigen Behörden freigegeben werden. Aktuell plant man einen Abschluss des Geschäfts noch in diesem Jahr.
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