Energiewende: Frühling 2021 lässt die Rekorde im Strommarkt purzeln
Auch wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht so schnell vorangeht, wie es wohl nötig wäre, gibt es doch trotzdem sichtbare Fortschritte. Der Frühling bringt in diesem Jahr gleich mehrere neue Rekorde in diesem Bereich mit sich.
Erst Ende April fuhren die Solar-Anlagen in Deutschland zu einer neuen Höchstform auf. Als am 26. April die Sonne kräftig schien und kühle Temperaturen den Wirkungsgrad der Module auf hohem Niveau hielten, stieg die Gesamtleistung der Strom-Einspeisung aus den Solaranlagen um 13:45 Uhr auf deutlich über 40 Gigawatt. Zur Hauptbedarfszeit, als die Abnahme bundesweit auf 64 Gigawatt kletterte, trug die Sonne damit den größten Anteil bei - und nahm man die Windkraftanlagen noch dazu, kam man bei fast drei Viertel der gesamten Versorgung an.
Gestern ging die ganze Sache noch einen ordentlichen Schritt weiter: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, vermeldete, dass die erneuerbaren Energieträger über den ganzen Tag hinweg mehr als drei Viertel der benötigten Energie zur Verfügung stellten. Daran hatte der kräftige Wind des aufkommenden Sturm-Tiefs Eugen einen ordentlichen Anteil.
Die Versorgung aus fossilen Quellen wurde damit schonmal auf deutlich weniger als ein Viertel zurückgedrängt. Das Verdienst daran liegt zu einem guten Teil nicht nur an den Betreibern von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Quellen, sondern auch bei den Übertragungsnetz-Betreibern. Denn diese müssen dafür sorgen, dass im ganzen Netz-Verbund der notwendige 50-Hertz-Takt weiterläuft, wenn immer weniger tonangebende Groß-Turbinen eine Rolle spielen.
Gestern ging die ganze Sache noch einen ordentlichen Schritt weiter: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, vermeldete, dass die erneuerbaren Energieträger über den ganzen Tag hinweg mehr als drei Viertel der benötigten Energie zur Verfügung stellten. Daran hatte der kräftige Wind des aufkommenden Sturm-Tiefs Eugen einen ordentlichen Anteil.
Netzbetreiber spielen wichtige Rolle
Von den am 4. Mai verbrauchten 1666 Gigawattstunden wurden 945 Gigawattstunden von den Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt, das sind 57 Prozent. Rechnet man die anderen erneuerbaren Quellen hinzu, kam man auf 1281 Gigawattstunden. Damit kratzte die Versorgung aus Regenerativen erstmals an der 78-Prozent-Marke.Die Versorgung aus fossilen Quellen wurde damit schonmal auf deutlich weniger als ein Viertel zurückgedrängt. Das Verdienst daran liegt zu einem guten Teil nicht nur an den Betreibern von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Quellen, sondern auch bei den Übertragungsnetz-Betreibern. Denn diese müssen dafür sorgen, dass im ganzen Netz-Verbund der notwendige 50-Hertz-Takt weiterläuft, wenn immer weniger tonangebende Groß-Turbinen eine Rolle spielen.
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