MediaTek leitet Abschied von LTE-Smartphones ein - Fokus auf 5G-Chips
Der zumindest nach Stückzahlen inzwischen größte Hersteller von Smartphone-Prozessoren MediaTek beginnt offenbar früher als gedacht, den Anteil der reinen LTE-Plattformen aus seiner Produktion zu reduzieren. Die Coronavirus-Pandemie beschleunigt offenbar den Trend zu 5G-Chips.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von MediaTek berichtet, hat der Chiphersteller seine Kunden in China darüber informiert, dass man die Fertigung von Smartphone-Prozessoren, die nur über ein maximal LTE-fähiges Modem verfügen, einstellt. Hintergrund sind die in Folge der enormen Nachfrage aufgrund der Coronavirus-Pandemie voll ausgeschöpften Fertigungskapazitäten.
MediaTek hatte eine Priorisierung von 5G-fähigen SoCs schon früher angedeutet. Ohnehin hat das Unternehmen die Entwicklung neuer Smartphone-Prozessoren, bei denen kein 5G-Modem an Bord ist, praktisch vollständig aufgegeben. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie auch in immer mehr günstigen Smartphones davon ausgehen können, dass 5G-Unterstützung an Bord ist. Natürlich unterstützen diese Geräte dann auch weiterhin 4G-Netze.
Die Nachfrage rund um Elektronikprodukte aller Art, insbesondere auch Prozessoren für Smartphones, PCs und Grafikkarten, ist in Folge der Coronavirus-Pandemie enorm gestiegen. Derzeit sind viele Produkte deshalb nur mit deutlich längeren Wartezeiten für die Gerätehersteller verfügbar.
Früheren Berichten zufolge beträgt die Wartezeit, die ein Gerätehersteller derzeit bei der Bestellung von MediaTek-Chips in Kauf nehmen muss, je nach Modell zwischen 20 und 30 Wochen. Bei Qualcomm gibt es ähnliche Probleme, so dass im Fall des Anbieters der Snapdragon-SoCs teilweise Wartezeiten von bis zu einem Jahr in Kauf genommen werden müssen.
5G-Chips wegen höheren Preisen und Gewinn bevorzugt
MediaTek will die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Produktionskontingente bei Vertragsfertigern wie TSMC angeblich lieber für die Herstellung von Chips mit 5G-Modem nutzen. Der Grund dafür liegt in dem Wunsch, die Verfügbarkeit dieser moderneren Plattformen zu gewährleisten und das angestrebte Gewinnwachstum für das Jahr 2021 auch zu erreichen.MediaTek hatte eine Priorisierung von 5G-fähigen SoCs schon früher angedeutet. Ohnehin hat das Unternehmen die Entwicklung neuer Smartphone-Prozessoren, bei denen kein 5G-Modem an Bord ist, praktisch vollständig aufgegeben. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie auch in immer mehr günstigen Smartphones davon ausgehen können, dass 5G-Unterstützung an Bord ist. Natürlich unterstützen diese Geräte dann auch weiterhin 4G-Netze.
Die Nachfrage rund um Elektronikprodukte aller Art, insbesondere auch Prozessoren für Smartphones, PCs und Grafikkarten, ist in Folge der Coronavirus-Pandemie enorm gestiegen. Derzeit sind viele Produkte deshalb nur mit deutlich längeren Wartezeiten für die Gerätehersteller verfügbar.
Früheren Berichten zufolge beträgt die Wartezeit, die ein Gerätehersteller derzeit bei der Bestellung von MediaTek-Chips in Kauf nehmen muss, je nach Modell zwischen 20 und 30 Wochen. Bei Qualcomm gibt es ähnliche Probleme, so dass im Fall des Anbieters der Snapdragon-SoCs teilweise Wartezeiten von bis zu einem Jahr in Kauf genommen werden müssen.
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