Musk-Partner will Jurassic Park nachmachen - in freier Wildbahn
Dass der Unternehmer Elon Musk eine ziemlich exzentrische Person sein kann, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Seine engeren Geschäftspartner scheinen aber nicht wesentlich besser zu sein, wie sich an Max Hodak zeigt, der mit Musk die Firma Neuralink gründete.
Dieser warf die Frage auf, warum wie beim Schutz der fraglos wichtigen Biodiversität aufhören sollten. "Warum versuchen wir nicht auch für eine noch weitergehende Vielfalt zu sorgen", so Hodak. Und dabei zeigte er sich vom großen Kino inspiriert. "Wir könnten sicherlich Jurassic Park bauen, wenn wir wollten." Auch wenn dies aus seiner Sicht etwas anders laufen würde als im Film.
Das Problem sieht er hier allerdings in erster Linie darin, dass man aufgrund des fehlenden Erbgutes wohl keine genetisch authentischen Dinosaurier hinbekäme. Aber binnen 15 Jahren sollte es laut dem Musk-Partner möglich sein, über Zucht und Gentechnik "superexotische, einzigartige Arten" zu bekommen.
Das dürfte für Biologien und andere Fachleute aber eher ein Schreckensszenario darstellen. Immerhin hat die Natur im Laufe der Evolution ziemlich gut dafür gesorgt, dass im Grunde sämtliche ökologischen Nischen besetzt sind - und das in der Regel redundant. Es bringt schon erhebliche Probleme mit sich, wenn Arten aus anderen Regionen eingeschleppt werden. Wie es sich dann noch mit Wesen verhält, die komplett aus der heutigen Natur herausfallen, lässt sich kaum abschätzen und es kann sehr schnell dazu kommen, dass der vermeintliche Beitrag zur Stärkung der Biodiversität genau das Gegenteil verursacht.
Das Problem sieht er hier allerdings in erster Linie darin, dass man aufgrund des fehlenden Erbgutes wohl keine genetisch authentischen Dinosaurier hinbekäme. Aber binnen 15 Jahren sollte es laut dem Musk-Partner möglich sein, über Zucht und Gentechnik "superexotische, einzigartige Arten" zu bekommen.
Invasive Arten züchten
Der Verweis auf Jurassic Park ist dabei lediglich hinsichtlich der Methoden erfolgt. Bei Hodak klingt alles darüber Hinausgehende letztlich nicht so, als sollten die künstlich herangezogenen Geschöpfe in einem geschlossenen Gelände gehalten werden - immerhin läuft seine Idee ja darauf hinaus, die Biodiversität in der Natur noch deutlich auszuweiten.Das dürfte für Biologien und andere Fachleute aber eher ein Schreckensszenario darstellen. Immerhin hat die Natur im Laufe der Evolution ziemlich gut dafür gesorgt, dass im Grunde sämtliche ökologischen Nischen besetzt sind - und das in der Regel redundant. Es bringt schon erhebliche Probleme mit sich, wenn Arten aus anderen Regionen eingeschleppt werden. Wie es sich dann noch mit Wesen verhält, die komplett aus der heutigen Natur herausfallen, lässt sich kaum abschätzen und es kann sehr schnell dazu kommen, dass der vermeintliche Beitrag zur Stärkung der Biodiversität genau das Gegenteil verursacht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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