Chinesische Polizei zerschlägt "weltgrößte" Bande von Cheat-Verkäufern
Die chinesische Polizei hat es nach eigenen Angaben geschafft, eine Gruppe von Cheat-Verkäufern krimineller Aktivitäten zu überführen, die mit ihrem zweifelhaften Geschäft offenbar im Rahmen eines Abomodells riesige Umsätze in Höhe von zig Millionen Euro erwirtschaftete.
Wie die BBC berichtet, haben die Behörden eine Gruppe von kriminellen "Cheat-Verkäufern" dingfest gemacht, die mit einer Art Abonnement-Modell für Cheater umgerechnet fast 65 Millionen Euro umgesetzt haben soll. Der Internetkonzern Tencent soll maßgeblich an den Ermittlungen beteiligt gewesen sein.
Die Nutzer des Angebots konnten jeweils Abos abschließen, bei denen umgerechnet rund acht Euro pro Tag und bis zu 170 Euro im Monat fällig wurden. Die Betreiber operierten von der Stadt Kunshan im Süden Chinas aus, wo die Polizei diverse Computer, Autos und andere Güter beschlagnahmte. Insgesamt gab es 10 Festnahmen.
Bei den Aktionen gegen die Cheater-Gruppe wurden unter anderem Güter im Wert von umgerechnet rund 40 Millionen Euro beschlagnahmt, wobei es sich unter anderem um eine Vielzahl von Luxus-Sportwagen handelt. Unter anderem stammten die Fahrzeuge von Lamborghini, Ferrari und McLaren.
Cheats sind seit Jahrzehnten im Einsatz, doch in Zeiten von Online- und Mobile-Gaming gefährden sie jedoch nicht mehr nur den Spaß der Spielenutzer, sondern auch die Umsätze der Anbieter von Online-Spielen. Diese gehen deshalb, wie in diesem Fall Tencent, mit voller Macht gegen Cheats und andere Betrugsversuche vor, damit die Nutzer nicht in Scharen fliehen und schnell zu anderen Titeln oder Anbietern wechseln.
Cheat-Abo für bis zu 170 Euro im Monat
Die Cheat-Entwickler hatten sich dem Bericht zufolge darauf spezialisiert, eine Art Tages- bzw. Monatsabonnement für Cheats anzubieten. Unter anderem entwickelten sie Betrugslösungen für Spiele wie Overwatch und Call Of Duty Mobile, die sie über eine weltweit zugängliche Website verkauften.Die Nutzer des Angebots konnten jeweils Abos abschließen, bei denen umgerechnet rund acht Euro pro Tag und bis zu 170 Euro im Monat fällig wurden. Die Betreiber operierten von der Stadt Kunshan im Süden Chinas aus, wo die Polizei diverse Computer, Autos und andere Güter beschlagnahmte. Insgesamt gab es 10 Festnahmen.
Bei den Aktionen gegen die Cheater-Gruppe wurden unter anderem Güter im Wert von umgerechnet rund 40 Millionen Euro beschlagnahmt, wobei es sich unter anderem um eine Vielzahl von Luxus-Sportwagen handelt. Unter anderem stammten die Fahrzeuge von Lamborghini, Ferrari und McLaren.
Cheats sind seit Jahrzehnten im Einsatz, doch in Zeiten von Online- und Mobile-Gaming gefährden sie jedoch nicht mehr nur den Spaß der Spielenutzer, sondern auch die Umsätze der Anbieter von Online-Spielen. Diese gehen deshalb, wie in diesem Fall Tencent, mit voller Macht gegen Cheats und andere Betrugsversuche vor, damit die Nutzer nicht in Scharen fliehen und schnell zu anderen Titeln oder Anbietern wechseln.
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