Netflix: Geplante Preiserhöhung trifft ab April auch Bestandskunden

Die monatlichen Kosten für ein Netflix-Abonnement steigen ab April auch für Bestandskunden. Der Video-Streaming-Dienst hatte im Januar 2021 eine weitere Preiserhöhung angekündigt, die bisher nur für Neukunden galt. Betroffen sind der Standard- und Premium-Tarif.
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Wie Netflix-Kunden gegenüber dem Apple-Blog iPhone-Ticker bestätigen, informiert das Unternehmen derzeit hiesige Bestandskunden über die seit Monaten geplante Preiserhöhung. Mit ihr steigt die Grundgebühr der Film- und Serien-Flatrate je nach Tarif um ein bis zwei Euro. Für das Standard-Abo werden ab April 12,99 Euro statt 11,99 Euro fällig, während sich der Preis für das Premium-Paket von 15,99 Euro auf 17,99 Euro pro Monat erhöht. Die Kosten für ein Basis-Abonnement werden auch in Zukunft unverändert bei monatlich 7,99 Euro liegen.


Man geht davon aus, dass Netflix - beginnend ab April - seine Kunden mindestens 30 Tage vor einer möglichen Verlängerung des Streaming-Abos über die anstehende Preiserhöhung unterrichtet, welcher Kunden aktiv zustimmen müssen. Alternativ zeigt die E-Mail mög­li­cher­wei­se günstigere Tarif auf, in die gewechselt werden kann. Wird den erhöhten Gebühren nicht zugestimmt, erlischt die Mitgliedschaft zum Ende des nächsten monatlichen Ab­rech­nungs­zeit­raums. Es handelt sich um die mittlerweile dritte Preiserhöhung, die Netflix seit seinem Deutschland-Start im Jahr 2014 einführt.

Auch Disney+ hat die Preise erhöht

Nicht nur Netflix, auch der Konkurrent Disney+ hat in diesem Jahr die Preise angezogen. Wur­den im ersten Jahr wahlweise nur 6,99 Euro mo­nat­lich oder 69,99 Euro pro Jahr fällig, müs­sen Neu- und Bestandskunden für den Strea­ming-Dienst des Micky-Maus-Konzerns seit Februar 2021 8,99 Euro pro Monat oder 89,90 Euro jährlich einplanen. Grund für die Preis­er­höh­ung sind nicht nur der Ausbau zu­künf­ti­ger Original-Produktionen, sondern auch die Auf­stockung der Film- und Serien-Auswahl mit Hilfe des neu hinzugekommenen Star-Channels.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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