Im Einkaufs-Job MacBooks abgezweigt:
Diebin verdient 2,3 Mio. Dollar
Besonders dreiste Betrugsmaschen fallen oft am wenigsten auf. So kam eine Frau damit durch, an ihrem Arbeitsplatz im Einkauf für eine Universität über Jahre MacBooks zur Seite zu schaffen und mit dem Weiterverkauf einen Millionen-Betrag zu verdienen.
Erst nach sieben Jahren fiel jemandem an der privaten Hochschule auf, dass in den Unterlagen Unstimmigkeiten zu finden sind. Das führte zu weitergehenden Untersuchungen und zu einer Anzeige. Die Ermittlungen der Behörden münden nun in einer Anklage gegen eine Frau, die bei der Universität arbeitete, sowie deren Bruder, mit dem zusammen sie die ganze Sache durchgeführt hat.
Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, hat das Geschwisterpaar über die Zeit insgesamt rund 800 MacBooks gestohlen und weiterverkauft. Die Frau nutzte dabei ihren Job, in dem sie für den Einkauf neuer Geräte für das Personal der Stanford Universität zuständig war. Hier orderte sie jeweils etwas mehr als benötigt und zweigte die überzähligen Geräte dann ab. Schon zuvor soll sie gelegentlich Notebooks weiterverkauft haben, allerdings nur gelegentlich an einen Kontakt von Facebook.
Die Geschwister hatten über eine Kleinanzeigen-Plattform auch noch einen weiteren Komplizen gefunden, der beim Verkauf der gestohlenen Geräte half. Insgesamt sollen die Beschuldigten so letztlich Einnahmen von 2,3 Millionen Dollar erzielt haben. Der Frau drohen so lauf Gesetz im schlimmsten Fall zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar, der Bruder muss mit einer halb so hohen Haftstrafe rechnen. Da die beiden aber geständig sind, wird das Urteil wohl kaum das Maximum des Strafmaßes ausschöpfen.
Siehe auch: Katzenfutter statt PlayStation 5: Amazon ersetzt PS5 bei Bestohlenen
Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, hat das Geschwisterpaar über die Zeit insgesamt rund 800 MacBooks gestohlen und weiterverkauft. Die Frau nutzte dabei ihren Job, in dem sie für den Einkauf neuer Geräte für das Personal der Stanford Universität zuständig war. Hier orderte sie jeweils etwas mehr als benötigt und zweigte die überzähligen Geräte dann ab. Schon zuvor soll sie gelegentlich Notebooks weiterverkauft haben, allerdings nur gelegentlich an einen Kontakt von Facebook.
Millionen-Verdienst
Vor einigen Jahren begann sie dann, die Masche gemeinsam mit ihrem Bruder in größerem Stil aufzuziehen. Und bei den abgezweigten Geräten handelte es sich selten um die Einstiegs-Modelle - die Privatuniversität verfügt immerhin über eine gute finanzielle Ausstattung und rüstet ihre Beschäftigten mit ziemlich guten Rechnern aus. So belief sich der Einkaufswert der Modelle am Ende auf rund 4 Millionen Dollar.Die Geschwister hatten über eine Kleinanzeigen-Plattform auch noch einen weiteren Komplizen gefunden, der beim Verkauf der gestohlenen Geräte half. Insgesamt sollen die Beschuldigten so letztlich Einnahmen von 2,3 Millionen Dollar erzielt haben. Der Frau drohen so lauf Gesetz im schlimmsten Fall zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar, der Bruder muss mit einer halb so hohen Haftstrafe rechnen. Da die beiden aber geständig sind, wird das Urteil wohl kaum das Maximum des Strafmaßes ausschöpfen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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