Google ist gar kein so großer Klick-Verteiler wie immer behauptet

Die Google-Suchmaschine wird sowohl von ihrem Betreiber als auch vielen Nutzern gern als große Klick-Verteilmaschine angesehen. Aller­dings entspricht dies nicht der Realität, denn die meisten Anfragen führen gar nicht zum Besuch anderer Webseiten. Das zumindest zeigen Daten von SimilarWeb aus dem vergangenen Jahr, die sich auf rund 5,1 Billionen Suchanfragen beziehen, die 2020 an Google abgesetzt wurden. Gesammelt wurden die Informationen auf etwas mehr als hundert Millionen Desktop- und Mobile-Systemen, auf denen das Unternehmen seine Clickstream-Analysen durchführen kann.

Nach allgemeiner Auffassung sollte es so laufen, dass Nutzer eine Suchanfrage abschicken und anschließend in den Ergebnislisten eine passende Seite finden, was dann entsprechend zum Klick auf den Link führt. Diese Abfolge gab es allerdings nur in 33,59 Prozent der Fälle, also grob einem Drittel. 1,59 Prozent der Anfragen führten darüber hinaus zu einem Klick auf einen Link, der über Anzeigenschaltungen in die jeweilige Trefferliste kam.

Daten können Folgen haben

Der überwiegende Teil von 64,82 Prozent aller Suchanfragen führt hingegen nicht zu einem Klick. Und hier könnte Google ein wenig in Erklärungsnot geraten. Denn für diesen Ausgang einer Suchmaschinen-Nutzung gibt es im Grunde nur zwei sinnvolle Erklärungen: Entweder die Suchergebnisse sind so schlecht, dass die Anwender gar keine passende Seite in den Treffern finden. Oder die von Google gelieferte Ergebnisliste selbst vermittelt schon genug Informationen und es ist gar kein weitergehender Klick nötig.

Insbesondere der letztere Fall wäre in verschiedenen Auseinandersetzungen regelrechtes Gift für die Argumentationslinien Googles. Das gilt beispielsweise für die Debatten um das Leistungsschutzrecht, bei dem Google stets klarzumachen versucht, dass die Gestaltung der Trefferlisten nicht ausreichend Informationen vermittelt, um das Nachrichteninteresse der User zu befriedigen. Aber auch in den Kartell-Untersuchungen steht die Frage im Raum, ob Google mit der Einbindung hauseigener Dienste in die Suchmaschinen-Ergebnisse nicht Konkurrenten benachteiligt und seine Marktmacht missbraucht. Infografik: So sucht man mit Google noch besser!So sucht man mit Google noch besser!

Siehe auch:


Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Websuche, Suchergebnisse Google, Logo, Suchmaschine, Suche, Websuche, Suchergebnisse CC0
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