Job-Sterben durch IT: Mit als Erstes werden viele Soldaten überflüssig
Wenn die Diskussion darauf kommt, welche Jobs durch die technologische Entwicklung besonders gefährdet sind, geht es meist um Fließband-Arbeiter, Verkäufer oder LKW-Fahrer. Ganz vorn dabei sind aber offenbar auch die Soldaten.
In Großbritannien wurde jetzt festgelegt, die Größe der Armee deutlich zu reduzieren, berichtet die BBC. Im Jahr 2025 sollen nur noch 72.500 Heeres-Soldaten unter Waffen stehen - das wäre die geringste Zahl seit dem Jahr 1714. Die eigentliche Sollstärke lag bisher bei 82.000 Soldaten, von denen derzeit aber nur 76.500 vorhanden sind, denn auch bei den Briten hält sich das Interesse an einer militärischen Laufbahn durchaus in Grenzen.
Dass die Sollstärke jetzt um fast 10.000 reduziert wurde, begründete Verteidigungsminister Ben Wallace unter anderem mit den technologischen Fortschritten. Es komme immer weniger darauf an, nennenswerte Soldaten-Kontingente an einen Krisenherd schicken zu können. Stattdessen kommen immer umfangreichere Aufgaben auf jene Militärangehörigen zu, die Auseinandersetzungen in den Datennetzen führen. Und wenn es um echtweltliche Präsenz geht, stehen zunehmend autonome oder ferngesteuerte Drohnen in der ersten Reihe.
Davon sind etwas mehr als drei Milliarden Dollar für die Anschaffung neuer Waffensysteme für den Cyber-Warfare und die Drohnenflotte vorgesehen. Mehr Geld wird aber auch benötigt, um Einheiten in Übersee-Einsätzen zu finanzieren, die gemeinsam mit Partnern an verschiedenen Aufgaben arbeiten.
Dass die Sollstärke jetzt um fast 10.000 reduziert wurde, begründete Verteidigungsminister Ben Wallace unter anderem mit den technologischen Fortschritten. Es komme immer weniger darauf an, nennenswerte Soldaten-Kontingente an einen Krisenherd schicken zu können. Stattdessen kommen immer umfangreichere Aufgaben auf jene Militärangehörigen zu, die Auseinandersetzungen in den Datennetzen führen. Und wenn es um echtweltliche Präsenz geht, stehen zunehmend autonome oder ferngesteuerte Drohnen in der ersten Reihe.
Milliarden für Technik
Wallace fasste die Anforderung an das heutige Militär so zusammen, dass dieses nicht mehr zu einer Massenmobilisierung in der Lage sein muss, sondern vor allem mit der Geschwindigkeit des Informationszeitalters mithalten muss. Es gehe darum, neue Bedrohungen für das Land zu erkennen und zu verstehen. Infolgedessen wird sich trotz der sinkenden Zahl an Militärangehörigen der benötigte Etat in den kommenden vier Jahren um insgesamt fast 28 Milliarden Euro steigern.Davon sind etwas mehr als drei Milliarden Dollar für die Anschaffung neuer Waffensysteme für den Cyber-Warfare und die Drohnenflotte vorgesehen. Mehr Geld wird aber auch benötigt, um Einheiten in Übersee-Einsätzen zu finanzieren, die gemeinsam mit Partnern an verschiedenen Aufgaben arbeiten.
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