Rocket Lake-S: Intel stellt neue Prozessoren der 11. Generation vor
Mit den neuen Core Prozessoren der 11. Generation (Rocket Lake) kündigt der Chiphersteller jetzt eine der letzten CPU-Baureihen für Desktop-PCs an, die im 14-nm-Verfahren hergestellt werden. Dabei gibt es mehr Leistung, schnelleren RAM und endlich auch PCIe 4.0.
Während AMD seine jüngsten Ryzen 5000-CPUs bereits im letzten Jahr als die "besten Gaming-Prozessoren der Welt" vorgestellt hat, zieht Intel ab dem 30. März mit Rocket Lake-S nach. Produziert die Konkurrenz bereits im feineren 7-nm-Verfahren, hält Intel bislang an der sechs Jahre alten 14-nm-Herstellung fest. Dabei übernimmt der Konzern jedoch die Ice Lake-Architektur aus seinen moderneren Ultrabook-Prozessoren (10 nm) und tauft die einstigen Sunny-Cove-Kerne in den Codenamen Cypress Cove um. Erst mit den im Herbst 2021 erwarteten Alder-Lake-CPUs der 12. Core-Generation soll der "echte" Wechsel hin zur 10-nm-Struktur erfolgen.
Insgesamt stellt der US-amerikanische Chiphersteller 19 Prozessoren der Core i5-, Core i7- und Core i9-Serie vor. Zu den Neuerungen im Vergleich zur 10. Core-Generation bringt Rocket Lake-S unter anderem die Kompatibilität zu PCIe 4.0, USB 3.2 Gen 2x2 (20G) und die Unterstützung eines schnelleren DDR4-3200-Arbeitsspeicher mit. Ebenso kommt der längst überfällige Support für HDMI 2.0b ins Spiel und ein Großteil der CPUs wird mit den neuen Intel UHD 750-Grafikeinheiten samt verbesserter Intel Xe-Architektur (12. Generation) und bis zu 32 Ausführungseinheiten (EU) bestückt. Preislich rangieren die Chips mit einer TDP von 35 bis 125 Watt zwischen 157 bis 539 US-Dollar.
Vorteile der Intel Core-Prozessoren (11. Generation)
Siehe auch:
Insgesamt stellt der US-amerikanische Chiphersteller 19 Prozessoren der Core i5-, Core i7- und Core i9-Serie vor. Zu den Neuerungen im Vergleich zur 10. Core-Generation bringt Rocket Lake-S unter anderem die Kompatibilität zu PCIe 4.0, USB 3.2 Gen 2x2 (20G) und die Unterstützung eines schnelleren DDR4-3200-Arbeitsspeicher mit. Ebenso kommt der längst überfällige Support für HDMI 2.0b ins Spiel und ein Großteil der CPUs wird mit den neuen Intel UHD 750-Grafikeinheiten samt verbesserter Intel Xe-Architektur (12. Generation) und bis zu 32 Ausführungseinheiten (EU) bestückt. Preislich rangieren die Chips mit einer TDP von 35 bis 125 Watt zwischen 157 bis 539 US-Dollar.
Vorteile der Intel Core-Prozessoren (11. Generation)
- Bis zu 19 % höhere IPC-Leistung im Vergleich zur Vorgängerversion.
- Bis zu 50 % bessere integrierte Grafikleistung mit Intel UHD Grafik auf Basis der Intel Xe Grafikarchitektur.
- Unterstützung von Intel Deep Learning Boost und Vector Neural Network Instructions zur Beschleunigung der Inferenz von künstlicher Intelligenz (KI) - Leistungssteigerung für Deep-Learning-Workloads.
- Erweiterte Übertaktungswerkzeuge und -funktionen für flexibles Übertakten und Tuning von Leistung und Erfahrung.
Intel Core i9 vs. AMD Ryzen 9: Konkurrenzkampf an der Spitze
Mit einer absehbar kurzen "Lebenszeit" schick Intel mit dem Core i9-11900K das neue Flaggschiff der Rocket-Lake-Serie in das Duell gegen den AMD Ryzen 9 5900X. Im Vergleich zu seinem zehnkernigen Vorgänger Core i9-10900K bietet der knapp 500 Euro teure Prozessor nur acht Rechenkerne und eine Taktspanne zwischen 3,5 bis 5,3 GHz. In ersten Benchmarks unterstreicht Intel unter anderem die Gaming-Performance der neuen Chips, die in Spielen wie Grid, Gears 5 und dem Microsoft Flight Simulator bis zu 14 Prozent über der des Vorgängers und 11 Prozent über dem AMD-Konkurrenten liegen sollen.Verfügbarkeit in Deutschland
Laut Intel soll der Marktstart der 11. Core-Generation am 30. März 2021 um 15 Uhr erfolgen. Passend dazu werden erste Testberichte mit unabhängigen Benchmarks erwartet, die den Vergleich zu den aktuellen AMD Ryzen 5000-Prozessoren ziehen dürften. Vorab veröffentlichte Leistungswerte sollten bis dahin mit Vorsicht genossen werden, da Tester scheinbar derzeit auf ein finales BIOS warten, um unter anderem den adaptiven Turbo der Chips in ihren Benchmarks unter die Lupe zu nehmen.| Intel Core-Prozessoren der 11. Generation (Rocket Lake) | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Modell | Kerne/ Threads |
Basistakt | Max. Turbo | L3-Cache | Speicher | Grafik | TDP | Preis |
| Core i9-11900K | 8/16 | 3,5 GHz | 5,2 GHz (5,3 GHz) | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 125 W | $539 |
| Core i9-11900KF | 8/16 | 3,5 GHz | 5,2 GHz (5,3 GHz) | 16 MB | DDR4-3200 | - | 125 W | $519 |
| Core i9-11900 | 8/16 | 2,5 GHz | 5,1 GHz (5,2 GHz) | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 65 W | $439 |
| Core i9-11900F | 8/16 | 2,5 GHz | 5,1 GHz (5,2 GHz) | 16 MB | DDR4-3200 | - | 65 W | $422 |
| Core i9-11900T | 8/16 | 1,5 GHz | 4,9 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 35 W | $439 |
| Core i7-11700K | 8/16 | 3,6 GHz | 5,0 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 125 W | $399 |
| Core i7-11700KF | 8/16 | 3,6 GHz | 5,0 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | - | 125 W | $374 |
| Core i7-11700 | 8/16 | 2,5 GHz | 4,9 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 65 W | $323 |
| Core i7-11700F | 8/16 | 2,5 GHz | 4,9 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | - | 65 W | $298 |
| Core i7-11700T | 8/16 | 1,4 GHz | 4,6 GHz | 16 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 35 W | $323 |
| Core i5-11600K | 6/12 | 3,9 GHz | 4,9 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 125 W | $262 |
| Core i5-11600KF | 6/12 | 3,9 GHz | 4,9 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | - | 125 W | $237 |
| Core i5-11600 | 6/12 | 2,8 GHz | 4,8 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 65 W | $213 |
| Core i5-11600T | 6/12 | 1,7 GHz | 4,1 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 35 W | $213 |
| Core i5-11500 | 6/12 | 2,7 GHz | 4,6 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 65 W | $192 |
| Core i5-11500T | 6/12 | 1,5 GHz | 3,9 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 750 (32 EUs) | 35 W | $192 |
| Core i5-11400 | 6/12 | 2,6 GHz | 4,4 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 730 (24 EUs) | 65 W | $182 |
| Core i5-11400F | 6/12 | 2,6 GHz | 4,4 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | - | 65 W | $157 |
| Core i5-11400T | 6/12 | 1,3 GHz | 3,7 GHz | 12 MB | DDR4-3200 | UHD 730 (24 EUs) | 35 W | $182 |
Siehe auch:
- Intel-Schwachstelle: Neue Microcode-Updates für Windows 10 sind da
- Intel startet neues Grafik-Treiber-Update für alle Windows 10-Versionen
- Patenttroll erstreitet mit nur zwei Patenten Milliarden-Summe von Intel
- Intel Bluetooth-Treiber-Update behebt BSOD-Bug bei Windows 10
- Erstes Pico-ITX-Mainboard mit Intel Core i7 "Tiger Lake"-CPU ist da
Thema:
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