Cover mit Papst & Genitalien:
Streit von Titanic und Google eskaliert
Titanic reicht es jetzt: Google hatte sich an der "Profanität" von Inhalten gestört, die App des Satire-Magazins im Play-Store gesperrt und eine Löschung gefordert. Nach erfolglosem Einspruch gegen die Maßnahmen hat Titanic jetzt beschlossen, Googles App-Store zu verlassen.
Der Grund: Titanic hatte es mit dem gezeichneten Cover der Dezember-Ausgabe und der "profanen" Darstellung des Papstes nach Ansicht Googles übertrieben. Das Magazin zeigt darauf das Kirchenoberhaupt mit ausgestrecktem Hinterteil, in dem ein Kreuz steckt. Hinter dem Papst steht Jesus mit entblößtem Gemächt. Die Sprechblase des Papstes "Mon Dieu!", übersetzt "Mein Gott", kommentiert der Comic-Jesus mit "Denkst du wieder an ihn?" - Titanic zeigt das Titelbild in seiner Pressemitteilung.
Und so sieht sich das Satire-Magazin dazu gezwungen, selbst Tatsachen zu schaffen. Chefredakteur Moritz Hürtgen nimmt dabei passend zu seiner Jobbeschreibung kein Blatt vor den Mund: "Titanic wird sich nicht selbst zensieren, um dem verkniffenen Humor von Monopolwichsern in San Fernando Valley, äh: Silicon Valley, gerecht zu werden."
Der Schlagabtausch hat dabei auch logistische Konsequenzen. Nutzer konnten das Magazin bisher über die App abonnieren. Da Titanic aber über den Play-Store keinen Zugriff auf die Kontaktdaten der zahlenden "Play Store"-Nutzer hat, müssen sich diese für den weiteren Erhalt der Print- oder PDF-Ausgaben an das Magazin wenden.
Das Cover mit Papst & Genital gefällt Google einfach nicht
Wer sich darüber wundert, dass Titanic mit seinen Cover-Bildern auch provoziert, der hat sich wohl nur wenig mit dem Satire-Magazin und seiner über 40-jährigen Geschichte beschäftigt. Aktuell führt eines dieser provokanten Titelbilder zur Eskalation mit Google. Wie Titanic in einer Pressemitteilung schreibt, hatte der Konzern die seit 2014 verfügbaren App-Ausgaben des Magazins kurz vor Erscheinen des Februar-Heftes 2021 "ohne Vorwarnung" aus dem App-Store verbannt. Infografik: Darum löschen Benutzer Apps vom Handy
Der Grund: Titanic hatte es mit dem gezeichneten Cover der Dezember-Ausgabe und der "profanen" Darstellung des Papstes nach Ansicht Googles übertrieben. Das Magazin zeigt darauf das Kirchenoberhaupt mit ausgestrecktem Hinterteil, in dem ein Kreuz steckt. Hinter dem Papst steht Jesus mit entblößtem Gemächt. Die Sprechblase des Papstes "Mon Dieu!", übersetzt "Mein Gott", kommentiert der Comic-Jesus mit "Denkst du wieder an ihn?" - Titanic zeigt das Titelbild in seiner Pressemitteilung.
Einspruch ohne Erfolg
Titanic hatte sich nach eigenen Angaben zunächst mit einem sofortigen Einspruch gegen die Sperrung gewehrt. Die Antwort Googles: Mittlerweile habe man weitere Motive gefunden, die einer Wiedereinstellung der App im Wege stehen würden. Auch zwei Wochen nach Verschwinden der App aus dem Play-Store bleibt ein weiterer Einspruch von Google unbeantwortet.Und so sieht sich das Satire-Magazin dazu gezwungen, selbst Tatsachen zu schaffen. Chefredakteur Moritz Hürtgen nimmt dabei passend zu seiner Jobbeschreibung kein Blatt vor den Mund: "Titanic wird sich nicht selbst zensieren, um dem verkniffenen Humor von Monopolwichsern in San Fernando Valley, äh: Silicon Valley, gerecht zu werden."
Der Schlagabtausch hat dabei auch logistische Konsequenzen. Nutzer konnten das Magazin bisher über die App abonnieren. Da Titanic aber über den Play-Store keinen Zugriff auf die Kontaktdaten der zahlenden "Play Store"-Nutzer hat, müssen sich diese für den weiteren Erhalt der Print- oder PDF-Ausgaben an das Magazin wenden.
Thema:
Videos zum Thema Google
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Huawei Mate X7 im Test: Auffälliges Foldable ohne Google-Dienste
- Wanbo Vali 1 Pro: Budget-Projektor mit Google TV im Test
- Super Bowl 2026: Google richtet mit Gemini ein neues Zuhause ein
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Weiterer Patchday-Bug sorgt für komplette Audio-Ausfälle
- Laptop-Hersteller ergattert günstigen RAM, zahlt Kunden Geld zurück
- Radeon RX 7900 XTX beweist: Auch 8-Pin-Stecker können schmelzen
- Benchmark: Apple A20 Pro hängt Snapdragon und Exynos teils brutal ab
- Jetzt vorbestellen: Apple iPhone 18 Pro in diesen Shops erhältlich
- Apple iPhone Duo ohne Display-Falte? Hands-on-Video zeigt die Realität
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen