Energie- und Mobilitätswende bringt Akku-Hersteller an ihre Grenzen
Es war im Grunde zu erwarten: Auf dem Weltmarkt werden derzeit Akkuzellen knapp. Denn die Energiewende nimmt stetig Fahrt auf und der Aufbau diverser neuer Produktionsanlagen für Batterien hat gerade erst begonnen.
In den letzten Jahren und vor allem Monaten hat die Nachfrage nach Elektroautos weltweit stark zugelegt. Hinzu kommt, dass vielfach die Energienetze umgebaut werden. Immer mehr private Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bis hin zu den großen Offshore-Windparks bauen zusätzliche Pufferspeicher auf, um unabhängiger von den aktuellen Witterungsverhältnissen zu werden.
Vor allem bei den LFP-Zellen sind die Fertigungskapazitäten weitgehend ausgeschöpft. Diese Module auf Basis von Lithium-Eisen-Phosphat-Kombinationen werden inzwischen beispielsweise auch in Teslas Model 3 verbaut. Aber auch die Ternary-Batterien, die über 80 Prozent des Produktionsvolumens von Lithium-Ionen-Zellen ausmachen, sind nicht in der benötigten Menge verfügbar, berichtete das taiwanische Branchenblatt DigiTimes.
Etwas Entspannung könnte dann frühestens irgendwann im kommenden Jahr zu erwarten sein, wenn die ersten marktreifen Variationen von Feststoff-Akkus in Elektro-Autos verbaut werden. Toyota plant hier beispielsweise für 2022 erste Kleinserien für die Erprobung und will spätestens 2025 in die Massenproduktion kommen. Aber auch andere Produzenten wie CATL aus China und die südkoreanische LG Chem arbeiten mit Hochdruck an der Technologie.
Vor allem bei den LFP-Zellen sind die Fertigungskapazitäten weitgehend ausgeschöpft. Diese Module auf Basis von Lithium-Eisen-Phosphat-Kombinationen werden inzwischen beispielsweise auch in Teslas Model 3 verbaut. Aber auch die Ternary-Batterien, die über 80 Prozent des Produktionsvolumens von Lithium-Ionen-Zellen ausmachen, sind nicht in der benötigten Menge verfügbar, berichtete das taiwanische Branchenblatt DigiTimes.
EU feuert Neubau an
Die Lage hat sich inzwischen so weit zugespitzt, dass eine Reihe von chinesischen Akku-Herstellern schon gar keine neuen Bestellungen mehr annehmen. Sie sind völlig damit ausgelastet, den Bedarf ihrer Stammkunden zu decken. Angesichts dieser Situation verwundert es wohl kaum, dass beispielsweise die EU-Kommission größere Subventionen genehmigt, um den Bau von Produktionsanlagen für Akkuzellen in Europa möglichst zu beschleunigen. So wird beispielsweise Tesla eine der weltweit größten Produktionsstätten bei Berlin errichten, hat aber gerade einmal mit den Bauvorbereitungen begonnen.Etwas Entspannung könnte dann frühestens irgendwann im kommenden Jahr zu erwarten sein, wenn die ersten marktreifen Variationen von Feststoff-Akkus in Elektro-Autos verbaut werden. Toyota plant hier beispielsweise für 2022 erste Kleinserien für die Erprobung und will spätestens 2025 in die Massenproduktion kommen. Aber auch andere Produzenten wie CATL aus China und die südkoreanische LG Chem arbeiten mit Hochdruck an der Technologie.
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