Vodafone stockt seine LTE-Kapazitäten bundesweit um 50% auf
Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat heute die erster Stufe seiner Kapazitätserweiterung für die LTE-Infrastrukturen gestartet. Plus 50 Prozent, heißt es hier nun im 2100-MHz-Frequenzband. Im Sommer kommt dann noch mehr dazu.
Bisher stand Vodafone in dem Frequenzbereich eine 10 Megahertz breite Spur für die Datendienste zur Verfügung. Dank eines zusätzlichen Spektrums, das man sich bei der letzten Lizenzauktion der Bundesnetzagentur sichern konnte, lässt sich das Band nun auf 15 Megahetz erweitern, so dass pro Basisstation hier nun 50 Prozent mehr Kapazität zur Verfügung stehen.
Im Juni wird dann noch einmal ein 5 Megahetz breiter Bereich dazugeschaltet. Diesen macht Vodafone dann durch die Abschaltung der 3G-Anlagen frei. Damit kann dann ein 20 Megahertz breites Band für die LTE-Datenverbindungen genutzt werden. Somit wird also nicht nur die 5G-Infrastruktur weiter ausgebaut, auch im 4G-Bereich tut sich in diesem Jahr noch einmal einiges.
Einen ersten Test zur 3G-Abschaltung und zur Frequenzumschichtung hat das Unternehmen im thüringischen Suhl durchgeführt. Dort stehen breitbandige Datenverbindungen schon nur noch über 4G und 5G zur Verfügung. Wer dort noch über ein altes Endgerät ohne LTE-Support verfügt, kann nur noch per GSM/EDGE verbunden bleiben - das dürfte allerdings nur einen verschwindend geringen Teil der Nutzerschaft betreffen. Im Gegenzug habe man bei den LTE-Verbindungen eine durchschnittliche Steigerung der Bandbreite um rund 40 Prozent gemessen, hieß es.
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Im Juni wird dann noch einmal ein 5 Megahetz breiter Bereich dazugeschaltet. Diesen macht Vodafone dann durch die Abschaltung der 3G-Anlagen frei. Damit kann dann ein 20 Megahertz breites Band für die LTE-Datenverbindungen genutzt werden. Somit wird also nicht nur die 5G-Infrastruktur weiter ausgebaut, auch im 4G-Bereich tut sich in diesem Jahr noch einmal einiges.
Erster Test erfolgreich
Der Weg in Richtung 3G-Abschaltung läuft laut dem Unternehmen auch nach Plan. Bisher sind rund 17.000 der 18.000 Sendeanlagen bundesweit technisch darauf vorbereitet worden, dass die ältere Infrastruktur demnächst wegfällt. Die übrigen Anlagen werden in den kommenden Wochen folgen, so dass bis Juni alle Vorbereitungen abgeschlossen sind und es hoffentlich nicht zu Problemen kommt.Einen ersten Test zur 3G-Abschaltung und zur Frequenzumschichtung hat das Unternehmen im thüringischen Suhl durchgeführt. Dort stehen breitbandige Datenverbindungen schon nur noch über 4G und 5G zur Verfügung. Wer dort noch über ein altes Endgerät ohne LTE-Support verfügt, kann nur noch per GSM/EDGE verbunden bleiben - das dürfte allerdings nur einen verschwindend geringen Teil der Nutzerschaft betreffen. Im Gegenzug habe man bei den LTE-Verbindungen eine durchschnittliche Steigerung der Bandbreite um rund 40 Prozent gemessen, hieß es.
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