Gaming-Laptops: Rätselraten um Leistung der GeForce RTX 30-Serie
Wer in diesem Jahr zu einem Gaming-Laptop mit Nvidias neuen GeForce RTX 30-Grafikkarten greift, sollte sich vor dem Kauf über die gebotene Leistung informieren. Vielen Herstellern wird unterstellt, ihre Kunden nicht ausreichend über die neuen Max-Q-Taktraten aufzuklären.
"Augen auf beim Notebook-Kauf", eine Redewendung die 2021 vor allem für Gaming-Laptops mit Nvidia-Grafikkarten gilt. Wie die Kollegen von Notebookcheck berichten, sollen Notebook-Hersteller von Nvidia zukünftig nicht mehr in die Pflicht genommen werden, verbaute GPUs der GeForce RTX 30-Baureihe mit einem Max-P- oder Max-Q-Branding zu versehen. Letzteres sagte bisher auf den ersten Blick voraus, ob es sich beim verbauten Grafikchip um einen schwächeren Ableger der Karte handelt, der aufgrund geringer Abwärme und niedrigem Stromverbrauch vorrangig in schlanken und kompakten Laptops zum Einsatz kommt.
Grund dafür soll unter anderem sein, dass die neuen mobilen Ampere-Grafikkarten durch die Bank weg auf Max-Q-Funktionen der dritten Generation setzen können, auch wenn sie sich eigentlich als leistungsfähigere Max-P-Variante einsortieren würden. Ob Gamer Features wie den Dynamic Boost 2, WhisperMode 2 oder Advanced Optimus tatsächlich jemals als reinen Max-Q-3.0-Vorteil angesehen haben, bleibt fraglich. Das Resultat dieser Entscheidung: Es wird kompliziert. Käufer sind bei Gaming-Notebooks zukünftig darauf angewiesen, dass der Hersteller ausführlich über die gebotenen Taktraten und den Stromverbrauch informiert.
Nicht in allen Laptops gleich schnell: Die mobile GeForce RTX 3080
Während Nvidias OEM-Partner Asus Angaben zu Taktraten und TGP nur halbherzig in die Datenblätter neuer Gaming-Laptops einfließen lässt, fehlen die Angaben laut Notebookcheck bei MSI komplett. Lediglich der deutsche Hersteller XMG (Schenker Notebooks) äußerte sich in einer Pressemeldung anlässlich der Berichterstattung von Hot Hardware zum Thema der Max-Q-Bezeichnungen, die man weiterhin in seinen technischen Angaben inklusive des maximalen Stromverbrauchs angeben wird. Über die möglichen Taktraten klärt allerdings auch XMG nicht auf.
Gerade Otto Normalverbraucher, dem einzig und allein der Grafikkarten-Name ein Begriff ist, läuft hier Gefahr, zu einem grafisch schwächeren Gaming-Notebook zu greifen. Ob Nvidia seine Richtlinien zur Kennzeichnungspflicht überarbeiten wird, bleibt abzuwarten.
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Grund dafür soll unter anderem sein, dass die neuen mobilen Ampere-Grafikkarten durch die Bank weg auf Max-Q-Funktionen der dritten Generation setzen können, auch wenn sie sich eigentlich als leistungsfähigere Max-P-Variante einsortieren würden. Ob Gamer Features wie den Dynamic Boost 2, WhisperMode 2 oder Advanced Optimus tatsächlich jemals als reinen Max-Q-3.0-Vorteil angesehen haben, bleibt fraglich. Das Resultat dieser Entscheidung: Es wird kompliziert. Käufer sind bei Gaming-Notebooks zukünftig darauf angewiesen, dass der Hersteller ausführlich über die gebotenen Taktraten und den Stromverbrauch informiert.
Nicht in allen Laptops gleich schnell: Die mobile GeForce RTX 3080
Große Unterschiede zwischen Low- und High-End-Varianten
Aus den technischen Daten der mobilen Notebook-GPUs Nvidia GeForce RTX 3080, RTX 3070 und RTX 3060 gehen unter anderem Taktraten zwischen 1245 bis 1710 MHz und eine so genannte Grafikprozessor-Subsystemleistung (TGP) von 60 bis 150+ Watt hervor. Allein der Mobile-Ableger der aktuell beliebten RTX 3080 weist eine Taktratendifferenz von bis zu 37 Prozent auf, verglichen zwischen einer Low-End- und High-End-Variante des gleichen Chips. Ein deutlicher Unterschied, der sich stark auf die Leistung in Spielen auswirken wird.Während Nvidias OEM-Partner Asus Angaben zu Taktraten und TGP nur halbherzig in die Datenblätter neuer Gaming-Laptops einfließen lässt, fehlen die Angaben laut Notebookcheck bei MSI komplett. Lediglich der deutsche Hersteller XMG (Schenker Notebooks) äußerte sich in einer Pressemeldung anlässlich der Berichterstattung von Hot Hardware zum Thema der Max-Q-Bezeichnungen, die man weiterhin in seinen technischen Angaben inklusive des maximalen Stromverbrauchs angeben wird. Über die möglichen Taktraten klärt allerdings auch XMG nicht auf.
Gerade Otto Normalverbraucher, dem einzig und allein der Grafikkarten-Name ein Begriff ist, läuft hier Gefahr, zu einem grafisch schwächeren Gaming-Notebook zu greifen. Ob Nvidia seine Richtlinien zur Kennzeichnungspflicht überarbeiten wird, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
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